Schlagwort-Archive: Methamphetamin

Bangladesch wird mit Yaba Tabletten überschwemmt – Konsum unter Jugendlichen steigt

Yaba Tabletten Yaba Tabletten erfreuen sich in Bangladesch steigender Beliebtheit. | Bild (Ausschnitt): © พีรพล อนุตรโสตถิ์ [CC BY 3.0]  - Wikimedia Commons Bangladesch ist ein Transitstaat mit großem Drogenproblem. Die Grenzen teilt sich das Land mit Indien und Myanmar. Durch lokale Drogenbanden, die mit indischen und myanmarischen Schmugglern kooperieren, kommen Heroin, Cannabis, Methamphetamin sowie psychotropische Substanzen in das Land. Der Zugang zum internationalen Markt bleibt ihnen jedoch zum Großteil verwehrt, weswegen sie die Drogen in Bangladesch verkaufen. Die Zahl der Süchtigen steigt an. Waren 2013 noch fünf Millionen Menschen betroffen, kletterte bis 2015 der Wert auf sieben Millionen. Die Dunkelziffer könnte noch viel höher liegen. Besonders die synthetische Droge Yaba erfreut sich bei der jüngeren Generation an steigender Beliebtheit.
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Iran vor Lockerung der Drogengesetze – Todesstrafe nicht mehr zwingend

Heroin aus Afghanistan Heroin aus Afghanistan wird durch den Iran in Richtung Europa geschmuggelt. | Bild (Ausschnitt): ©  DFID - UK Departmen International Development [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Iran führt zusammen mit Saudi-Arabien, Pakistan und dem Irak am häufigsten die Todesstrafe durch – China veröffentlicht keine Daten, jedoch geht Amnesty International von mehreren Tausend Fällen allein im vergangenen Jahr aus. 567 Menschen wurden 2016 in der islamischen Republik exekutiert. Diese Zahl könnte in den nächsten Jahren sinken. Der häufigste Grund für die Vollstreckung sind Drogendelikte. Anfang August will das Parlament über eine Milderung der aktuellen strengen Drogengesetze abstimmen. Die Gesetzesvorlage vom 16. Juli strebt eine Lockerung der Todesstrafe an. Jene soll nur noch dann verhängt werden, wenn man mit mehr als 100 Kilogramm traditionellen Drogen wie Opium oder ab zwei Kilogramm synthetische Drogen wie Methamphetamin erwischt wird, oder Minderjährige für Produktion und Handel von auch kleineren Mengen benutzt. Human Rights Watch fordert die Aussetzung der Exekutionen bis über den Entwurf abgestimmt wird. Es sei grausam, Menschen für etwas hinzurichten, für das sie in absehbarer Zeit höchstens 30 Jahre ins Gefängnis müssten, so die Menschenrechtsorganisation.
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Myanmar: Trotz steigender Anzahl von Drogenkonsumenten sinkt Zahl HIV-Infizierter

Crystal Meth In Myanmar steigt die Konsumentenzahl von Crystal Meth. | Bild (Ausschnitt): © Radspunk [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Seitdem Myanmar 2013 begonnen hat, HIV Präventionsmaßnahmen auch in ländliche Gebiete zu verbreiten, sinkt die Anzahl der Infizierten. 57 Prozent wird behandelt. Damit liegt das Land im regionalen Vergleich vorne. Laut dem kürzlich erschienenen Bericht der UN über die globale Verbreitung von HIV sank die Zahl der AIDS Toten in den letzten sechs Jahren um 52 Prozent. 2016 starben demnach 8000 Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Auch die Zahl der Neuinfizierten sank seit 2010 um 26 Prozent. Grund dafür ist die bessere HIV Präventionsarbeit für Drogensüchtige. In Myanmar leben 230.000 Menschen mit HIV. 28,5 Prozent davon spritzen sich Drogen. Zwischen 2014 und 2016 stellte die Regierung mehr als 300 sterile Spritzen pro betroffenem Drogenabhängigen aus.
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Ist Kambodschas Kampf gegen die Drogen eher schädlich als hilfreich?

Injektionsspritzen zum Spritzen von Drogen Zur HIV-Prävention in Kambodscha stellen NGOs Drogenabhängigen saubere Spritzen zur Verfügung. | Bild (Ausschnitt): © Nathan Forget [CC BY 2.0]  - Flickr Seit dem ersten Januar hat die Polizei Kambodschas mehr als 10.000 Menschen wegen Drogendelikten verhaftet. Im gesamten letzten Jahr wurden 9 800 Menschen im Zusammenhang zu Drogen festgenommen. Schuld an der steigenden Zahl von Verhaftungen ist die neue Anti-Drogenkampagne. Jene reagiert auf die steigende Beliebtheit von Methamphetamin, also Yaba Tabletten und Crystal Meth. Sie gelten als die meist genutzten Drogen in der gesamten Region. Kambodscha grenzt an Laos und Thailand an, zwei der drei Länder des Goldenen Dreiecks. Auf ursprünglich sechs Monate angelegt, wurde die Kampagne vom Premierminister Hun Sen bis zum Jahresende verlängert. Zudem bekommt sie ein Budget von einer Million US-Dollar. Jenes soll für Bildung, Ausrüstung, Behandlung und als Bonus für die beteiligten Polizisten benutzt werden. Es werden nicht nur Menschen verhaftet, die Drogen konsumieren oder dabei haben. Alleine Hilfsmittel wie Spritzen dabeizuhaben, ist Grund genug verhaftet zu werden. Vorher war es möglich, auf der Straße ungestört zu konsumieren, während die Polizei vorbeilief.
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Thailand erzielt Erfolge im Kampf gegen synthetische Drogen

Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen | Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - Flickr Letzte Woche gelang der Polizei im Königreich Thailand die Festnahme von 16 mutmaßlichen Drogenschmugglern. Sie wurden mit 42 Kilogramm Crystal Meth, 525 Kilogramm Marihuana sowie 3,5 Millionen Yaba Tabletten im Wert von über 20 Millionen US-Dollar aufgegriffen. Seitdem am 19. Januar die Festnahme einer der größten südostasiatischen Drogenbosse, Xaysana Keophimpha, gelang, scheint das Land erfolgreicher im Kampf gegen die Drogen zu sein. Weitere Verhaftungen und Beschlagnahmungen folgten, auch da die Kooperation mit den Nachbarstaaten funktionierte. So findet aktuell vom 11. bis 14. Juli ein Treffen zwischen thailändischen und malaysischen Vertretern statt, um sich im gemeinsamen Kampf gegen den Drogenhandel zu besprechen. Schon in den letzten Jahren wurden immer mehr illegale Drogen konfisziert. Das lässt neben mehr Kontrollen aber auch auf einen gestiegenen Handel schließen. Der UN-Drogenbericht 2016 bestätigt diese Vermutung. So gilt heute das Goldene Dreieck, zu dem auch Thailand gehört, wieder hinter Lateinamerika als wichtigstes Drogenanbaugebiet. Das größte Produktionsgebiet für synthetische Drogen ist die Region mittlerweile schon. Hierbei ist vor allem Methamphetamin zu nennen.
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Jährlicher Europäischer Drogenbericht – Rauschmittelnachfrage steigt weiter an

  Bild (Ausschnitt): © Octavio L. - Wikimedia Commons Der am vergangenen Montag veröffentlichte Jahresbericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) verdeutlicht die Entwicklung des Drogenkonsums in Europa. 8.114 Menschen starben 2015 nachweislich an den Folgen einer Überdosis. Die Zahl der Drogentoten ist hiermit bereits zum dritten Mal in Folge angestiegen. Die Hälfte der Opfer kommen aus Großbritannien und Deutschland. Heroin und andere Opioide sind die Substanzen, die 81 Prozent dieser Todesfälle verschuldet haben. Keine anderen Rauschmittel führen zu mehr direkten Todesfällen. Dem Suchtforscher Adam Winstock zufolge sind insbesondere Menschen, die Heroin nehmen, erfahrungsgemäß schon Jahre bzw. jahrzehntelang süchtig. Da es sich um eine Droge handelt, die in den 70er und 90er Jahren verstärkt konsumiert wurde, sind viele Betroffene mittlerweile älter als 50.
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In Laos steigt der Methamphetaminkonsum unter der jüngeren Generation

Opium und Heroin Opium und Heroin | Bild (Ausschnitt): ©  Jordi Bernabeu Farrús [CC BY 2.0]  - Flickr Das landumschlossene Laos ist ein wichtiger Transitstaat für Metamphetamin, produziert in China und Myanmar, welches anschließend in den Süden nach Thailand, Kambodscha und Malaysia transportiert wird. Zudem liegt der Staat an der östlichen Spitze des sogenannten Goldenen Dreiecks, dem weltweit zweitgrößten Gebiet der Drogenproduktion nach Lateinamerika, und führendem Opiumhersteller. Schwach kontrollierte und durchlässige Grenzübergänge sowie zügellose Korruption haben den lukrativen Drogenhandel gedeihen lassen. Auch die wirtschaftliche Entwicklung und die Verbesserung der Infrastruktur und des Kommunikationsnetzes bieten eine günstige Gelegenheit für das Drogengeschäft. Im Vergleich zu Lateinamerika sind die Anführer der Kartelle wenigen Risiken ausgesetzt.
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Bangladesch: Perspektivlosigkeit treibt Rohingya in den Drogenhandel

Rohingya  Bild (Ausschnitt): © European Commission DG ECHO [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Viele Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar, der Rohingya, müssen aufgrund von Verfolgung nach Bangladesch fliehen. Dort rutschen sie oft, bedingt durch ihre Perspektivlosigkeit, in die aufblühenden Drogengeschäfte im südasiatischen Land ab.
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Der kambodschanische War on Drugs

Phnom Penh, Kambodschas Hauptstadt  Bild (Ausschnitt): © Ashley [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die kambodschanische Regierung startete zum 01.01.17 die erste offizielle staatliche Anti-Drogen-Kampagne des Landes. In der ersten Woche wurden schon über 650 Personen festgenommen. Das Land in Südostasien liegt direkt unterhalb des sogenannten Goldenen Dreiecks, das Grenzgebiet zwischen Laos, Thailand und Myanmar. Diese Region ist als Drogenhochburg Südostasiens bekannt. Kambodscha ist stark von Importen aus diesen angrenzenden Ländern betroffen, besonders von Methamphetamin aus Laos.
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Iran: Drogensucht und Kinderhandel in Teheran

Kinder Teppichfabrik Iran Symbolbild für Kinderhandel  | Bild (Ausschnitt): © OXLAEY.com [CC BY 2.0]  - Flickr Auf Teherans Straßen kann man alles kaufen: Alkohol, Drogen, Sex und Nieren, aber jetzt auch, auf die Drogenproblematik zurückzuführen, Neugeborene. Im Sog der Armut sind Menschen - vor allem drogenabhängige Frauen - obdachlos und oft zur Prostitution gezwungen, so verzweifelt, dass sie in der Umgebung der Krankenhäuser ihre Säuglinge nach der Entbindung verkaufen. Vor allem an Bettlerbanden und Drogenhändler und so schließt sich ein Teufelskreis in der Drogenproblematik. Auch für die Kinder, falls sie überleben sollten, wird die Zukunft immer perspektivenloser und das Land scheint dem Drogenproblem nicht mehr entkommen zu können.
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