Schlagwort-Archive: Militär

Venezuela: Ein Mafia Land?

 Präsident Maduro feiert seinen Wahlsieg. | Bild (Ausschnitt): ©  LuisCarlos Díaz [CC BY-NC 2.0]  - flickr Das Krisenland Venezuela hat gewählt: Trotz Hunger und Hyperinflation ist der alte Präsident der neue. Nicolás Maduro wird weitere fünf Jahre an der Macht bleiben. Die Wahl wird jedoch von nur sehr wenigen Staaten anerkannt und es hagelt Kritik von allen Seiten. Dem Staatschef wird unter anderem Wahlbetrug vorgeworfen.
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Brasilianische Menschenrechtsaktivistin mit Waffe von Heckler&Koch ermordet

 Tausende Brasilianer und Brasilianerinnen trauern um Marielle Franco.  | Bild (Ausschnitt): © Bernardo G. [(CC BY 2.0)]  - flickr Am 14. März wurde die brasilianische Stadträtin Marielle Franco, welche sich besonders für Schwarze, Benachteiligte und Homosexuelle einsetzte, und ihr Fahrer erschossen. Und zwar mit einer deutschen Maschinenpistole. Denn vor einigen Tagen kam heraus, dass die Mordwaffe aus der Schmiede des deutschen Rüstungsherstellers Heckler & Koch stammt. Also des Unternehmens, das gerade wegen illegalen Waffenlieferungen nach Mexiko vor Gericht steht.
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Gewalt, Korruption und das Unvermögen der Regierung überschatten den Friedensprozesses in Kolumbien

 Bei den Verhandlungen für das Friedensabkommen waren alle Seiten noch voller Hoffnung 
 | Bild (Ausschnitt): © Utenriksdepartementet UD [ (CC BY-NC-ND 2.0) ]  - flickr „Für Kolumbien gibt es keine Alternative zum Frieden“. Dies hat Juan Manuel Santo, der kolumbianische Präsident und Friedensnobelpreisträger, auf dem Katholikentag in Münster am letzten Wochenende erneut hervorgehoben. Doch der Friedensprozess, der mit der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Regierung und den FARC-Rebellen im November 2016 begann, sieht sich mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert und seine Bilanz ist durchwachsen.
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Die Gewalt in Medellín flammt wieder auf

 Sicht auf Medellín von der berüchtigten Komune 13 aus  | Bild (Ausschnitt): © Armando Reques  [(CC BY-SA 2.0) ]  - flickr Das milde Klima, die schöne Lage zwischen grünbewachsenen Bergen, das Blumenfest im August, die roten Freiluftrolltreppen, Botero-Skulpturen, Salsa und Tango – In den vergangenen Jahren hat sich Medellín von einer der gefährlichsten Städte der Welt und dem Zentrum des Medellín-Kartells unter Pablo Escobar zu einem Touristenmagneten gewandelt. Mittlerweile kommen jedes Jahr rund 600.000 internationale Besucher in die angesagte und innovative Stadt. Doch das könnte sich schnell wieder ändern.
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Honduras: erneute Entdeckung eines Kokafelds – Wandel vom Transitland zum Produzenten?

Koka  Bild (Ausschnitt): ©  ledpup [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Honduranische Sicherheitskräfte haben Anfang April in Los Tamales, an der Grenze der beiden Departamentos Olancho und Colón, ein etwa 14 Hektar großes Kokafeld beschlagnahmt. Es handelt sich dabei um den größten Fund dieser Art in der Geschichte des Landes. Darüber hinaus konnte ein zur Weiterverarbeitung der Kokablätter bestimmtes Labor sichergestellt werden. Carlos Morazan, ein Sprecher des honduranischen Generalstaatsanwalts, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Kokainproduktion in der 320 Kilometer östlich der Hauptstadt Tegucigalpa gelegenen Gemeinde in vollem Gang gewesen sei.
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Waffenlieferung nach Mexiko: Heckler & Koch umgeht Exportverbot der Bundesregierung

 Das G36 Sturmgewehr: Heckler&Kochs Exportschlager. | Bild (Ausschnitt): ©  Keith Trivett [CC BY 2.0]  - flickr Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero wurden im Jahr 2017 6 Personen pro Tag ermordet, was ihn zur gefährlichsten Region in ganz Mexiko macht. Alleine in Acapulco starben 910 Menschen. Die Hauptstadt Guerreros ist somit die drittgefährlichste Stadt der Welt. Besonders kritische Journalisten, Indigene und Menschenrechtsverteidiger sind großen Bedrohungen ausgesetzt.
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Vier Jahre Cannabis-Legalisierung in Uruguay – eine Bilanz

Marihuana  Bild (Ausschnitt): © Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel und Drogengeschäften verringern, indem Cannabis vom Schwarzmarkt genommen wird. Durch Aufklärungs- und Präventionskampagnen die Gesundheit der Bürger fördern. Die bisherige paradoxale Gesetzgebung, die den Besitz geringer Mengen für den Eigengebrauch, aber nicht den Erwerb erlaubt hatte, abschaffen. So lauten die offiziellen Ziele des Gesetzes 19172 , mit dem Uruguay zum ersten Land der Welt avancierte, in dem der Markt für und der Konsum von nicht-medizinischem Cannabis vollständig legalisiert und reguliert ist.
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Kokainproduktion in Kolumbien so hoch wie nie

 Kolumbianischer Polizist bei der Zerstörung eines Drogennlabors. | Bild (Ausschnitt): © Policia Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - flickr Im Zeitraum zwischen dem 5. und 9. März dieses Jahres konnte das kolumbianische Militär 8,1 Tonnen Kokain beschlagnahmen. Im Zuge der Operation wurden 5,3 Tonnen der Droge im Golf von Urabá, 1,6 Tonnen im Hafen von Santa Marta und 1,2 Tonnen an der Grenze zu Ecuador konfisziert. Der Golf von Urabá ist wegen seiner geographischen Lage sowie der Nähe zur Atlantik- und Pazifikküste gut für illegale Organisationen, um große Mengen Kokain aus dem Land zu schmuggeln. Die 5.1 Tonnen waren zwischen einer Schiffsladung Bananen versteckt und sollten nach Belgien gebracht werden, von wo das Kokain weiter über den Kontinent verteilt werden sollte.
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Präsidentschaftswahl in Costa Rica: Kann der neue Amtsinhaber der Drogenproblematik Herr werden?

Carlos Alvarado Quesada Der neue costa-ricanische Präsident Carlos Alvarado Quesada bei einer Debatte mit Studenten des "Tecnológico de Costa Rica". | Bild (Ausschnitt): © MadriCR [CC BY-SA 4.0]  - Wikimedia Commons Carlos Alvarado Quesada ist neuer Präsident Costa Ricas. Der 38-jährige Journalist und ehemalige Arbeitsminister der linksliberalen Regierungspartei PAC (Partido Acción Ciudadana) erhielt am Ostersonntag etwa 60 Prozent der Wählerstimmen und konnte sich somit gegen seinen Konkurrenten, den evangelikalen Priester Fabricio Alvarado Muñoz, durchsetzen. Rund 3,3 Millionen Costa-Ricaner waren dazu aufgerufen, ihr neues Staatsoberhaupt zu bestimmen.
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Kolumbien: Kampf um Vormachtstellung in ehemaligen FARC-Gebieten entbrennt

  Bild (Ausschnitt): © Julián Ortega Martínez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Seit dem 20. März befinden sich die zwei letzten großen Guerillabewegungen Kolumbiens, die ELN („Nationale Befreiungsarmee“) und die EPL („Volksarmee der Befreiung“) im Krieg. In diesem Zeitraum sind in Catatumbo im Nordosten des Landes die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppierungen immer wieder eskaliert, haben viele Tote gefordert und etliche Bewohner zur Flucht gezwungen. Nachdem die FARC sich aus dem Gebiet zurückgezogen hatte, fingen verschiedene bewaffnete Gruppen an, um die Vormachtstellung in diesem Gebiet zu kämpfen.
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