Schlagwort-Archive: Narco

Kokainhandel intensiviert Entwaldung in Zentralamerika

  Bild (Ausschnitt): © Tan Kian Yong - Dreamstime Bis zu 30 Prozent der Entwaldung in zentralamerikanischen Ländern sind auf den Kokainhandel zurückzuführen. Gemäß einer Studie des Environmental Research Letter Journal sind Honduras, Guatemala und Nicaragua besonders schlimm betroffen. Dabei handelt es sich um die erste Studie, die darstellt, wie der Drogenhandel im Gegensatz zum Drogenanbau die Entwaldung beeinflusst. Somit ist der Drogenhandel eine unmittelbare Ursache für Umweltschäden in Lateinamerika.
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Drogenwirtschaft korrumpiert El Salvador

  Bild (Ausschnitt): © (c) Tomloel - Dreamstime.com El Salvador spielt eine relativ kleine, aber wachsende Rolle im Drogenhandel. Es dient als Drogendepot und vor allem als Transitstaat. Hauptsächlich wird Kokain aus Kolumbien und anderen südamerikanischen Ländern nach Mexiko und dann weiter in die USA geschmuggelt. Besonders die kaum kontrollierten Grenzübergänge mit den Nachbarländern Honduras und Guatemala erleichtern den Drogenschmuggel. Zusätzlich ermöglichen die zahlreichen Orte, insbesondere an El Salvadors Küste, die Drogen in kleinere Mengen für den weiteren Weg Richtung Norden zu entladen und zu verpacken oder für den Vertrieb und Verkauf im Heimatland zu nutzen.
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Drogenhandel und Korruption verhindern soziale Entwicklung Brasiliens

Schild - Drogen  Bild (Ausschnitt): © Michael Allen Smith [CC BY-SA 2.0]  - Flickr An der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien kommt es derzeit verstärkt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen zwei rivalisierenden Drogenbanden. Das umkämpfte Gebiet ist für den Drogenhandel sehr lukrativ. So ist Paraguay der zweitgrößte Produzent von Marihuana in Lateinamerika nach Mexiko. Dabei werden etwa 80 Prozent der Droge in die Großstädte Brasiliens transportiert und dort weiter verkauft. Schon seit Anfang März werden immer wieder entstellte Leichen in Verbindung mit dem Drogenhandel in der Grenzregion aufgefunden. Meist sind diese Mitglieder der verfeindeten Drogenbanden, des „First Capital Commands“ (PCC) oder des „Red Commands“, welche zu den bestorganisiertesten Drogenbanden Brasiliens zählen. Beide Gruppen waren einst Verbündete. Durch Ausbreitungsbestrebungen des „Red Commands“ sowie der Aufnahme von Partnerschaften zu mit der PCC verfeindeten Banden, kam es jedoch zu Uneinigkeiten, welche in einer Kriegserklärung der PCC gegenüber ihrem früheren Partner endeten. Seither kommt es immer wieder zu blutigen Kämpfen, wie auch Ende letzten Jahres, als vier Bandenmitglieder bei Auseinandersetzungen in einem brasilianischen Gefängnis starben.
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Überfischung in Ecuador – Drogenschmuggel als neue Option für Fischer

An early morning start for the fisherman in Puerto Lopez, Ecuador  Bild (Ausschnitt): ©  Alex Schwab [CC BY-ND 2.0]  - flickr Ecuador entwickelte sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Transitland für den Drogenschmuggel. Viele Menschen, die früher mit dem Fischfang ihren Lebensunterhalt verdienten, sind inzwischen auf Drogenschmuggel umgestiegen. Aufgrund der Überfischung der Meere wird es für sie immer schwieriger, genügend Fische zu fangen, um ihre Familien zu ernähren.
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Mexiko: Unzählige Drogentunnel in die USA

Tunnel  Bild (Ausschnitt): ©  Steve Rotman [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Es sieht aus wie in einem Film: Ein 524 Meter langer Tunnel, drei Meter breit und 1,2 Meter hoch. Sieben Meter unter der Erdoberfläche, ausgestattet mit Licht, einem Belüftungssystem und sogar Schienen. Den unterirdischen Gang entdeckten mexikanische Behörden in Tijuana, nur 301 Meter von der US-mexikanischen Grenze entfernt.
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Südamerika: Flugzeuge mit Verdacht auf Drogen werden immer öfter abgeschossen

Flugzeuge  Bild (Ausschnitt): ©  LUIS ANGEL CAMARGO [CC BY-SA 2.0]  - flickr Im Mai 2015 stürzte vor Kolumbiens Küste ein Flugzeug aus Venezuela ab. Beim Versuch einer Militärverfolgung zu entkommen fiel es in der Nähe von Puerto Colombia ins Meer. Gefunden wurde ein Pilot mit mexikanischem Pass und vielen Kokainpäckchen. In Südamerika werden solche Flugzeugabschüsse immer häufiger, da dieses Verfahren in verschiedenen Ländern erlaubt ist. In Peru wurde vor gut einem Jahr ein Gesetz unterschrieben, welche diese umstrittene Art der Drogenbekämpfung legalisiert. Damit gehört es zu einem von neun südamerikanischen Ländern, die dem Beschuss zustimmen.
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Paraguay: Erfolgreiche Zerstörung von Marihuana-Plantagen – Ursachenbekämpfung: Fehlanzeige

  Bild (Ausschnitt): ©  Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Den paraguayischen und brasilianischen Sicherheitskräften gelang kürzlich mit einem gemeinsamen Einsatz in der Grenzregion der beiden Staaten ein bedeutender Schlag gegen den Drogenschmuggel. Im paraguayischen Pedro Juan Caballero wurden insgesamt 553 Tonnen Marihuana aus dem Verkehr gezogen. Davon wurden 67 Tonnen bereits geerntete und versandfertige Betäubungsmittel zerstört sowie 486 Tonnen nicht geerntetes Marihuana noch auf ... weiterlesen >>

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Totoaba-Schmuggel: ein profitreiches und risikoarmes Geschäft für Drogenkartelle

  Bild (Ausschnitt): ©  NOAA Fisheries West Coast [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

„Jede Spezies die wir verlieren ist ein Hieb gegen das fragile Ökosystem das das Leben auf diesem Planeten ermöglicht.“, sagt Dan Villa, Mitarbeiter der Non-Profit-Organisation „Sea Sheperd Conservation Society“, „Jeder neue Atemzug kommt aus dem Ozean. Und wenn der Ozean stirbt, sterben wir.“ Durch Drogenschmuggel und Erpressung setzt das organisierte Verbrechen den Bewohnern Lateinamerikas zu. ... weiterlesen >>

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Heroin aus Afghanistan wird in Ostafrika geschmuggelt und konsumiert

  Bild (Ausschnitt): © Maxim Evdokimov  - Dreamstime

Das Interesse am Drogenhandel in Afrika hat sich in der Regel auf Westafrika konzentriert, da sich in dieser Region die Heimat des ersten Narco-Staates, Guinea- Bissau befindet. Aber seit 2010 hat eine Zunahme des Heroinhandels in Ostafrika  die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft geweckt, und es wird davor gewarnt, dass die Auswirkungen des Heroinhandels in großem ... weiterlesen >>

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„Narco estado NO VA“ – Die Peruaner kämpfen gegen den Narko-Staat

  Bild (Ausschnitt): © Manuel González Olaechea [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons

Nach tagelangem Kopf-an Kopf-Rennen steht der Gewinner der peruanischen Präsidentschaftswahlen fest: der neoliberale Wirtschaftsexperte Pedro Pablo Kuczynski hat das Rennen gemacht. Das Ergebnis war allerdings mehr als knapp. Mit 50,1 Prozent konnte er sich nur ganz knapp gegen Kontrahentin und Rechtspopulistin Keiko Fujimori durchsetzen, die 49,9 Prozent der Stimmen erreichte. Dabei hatte die Tochter des ... weiterlesen >>

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