Schlagwort-Archive: Opiate

Terrororganisationen sind tief in die internationale Drogenindustrie verstrickt

Drogen Oman  Bild (Ausschnitt): © Royal Navy Media Archive [CC BY-NC 2.0]  - flickr Die Opiumproduktion in Afghanistan boomte in den letzten Jahren und so erschließen die Drogenhändler vor Ort laufend neue Transitstrecken. Viele Transitländer haben dadurch gravierende Konsequenzen zu tragen. Das Netzwerk der Routen ist äußerst weitläufig und umfasst viele afrikanische Länder sowie Staaten in der Region Nahost. In vielen dieser Länder agieren Terrororganisationen, die sich am Handel mit den Drogen beteiligen. Dadurch können diese einen großen Teil ihrer Machenschaften finanzieren und an Einfluss gewinnen.
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Pakistan – Profiteur oder Geschädigter des afghanischen Drogenhandels?

Opiumfeld Afghanistan Durch den Anbau von Opium in Afghanistan wird Pakistan zum wichtigen Transitstaat im weltweiten Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): "BALA BALUK, Afghanistan--Opium fields ready for harvesting" © ResoluteSupportMedia [CC BY 2.0]  - flickr Erst letzte Woche verkündete das Pentagon, dass die USA Pakistan nicht wie geplant mit 300 Millionen US-Dollar im Kampf gegen den Terrorismus unterstützen wollen, da sich das Land selbst zu wenig engagiere. Pakistan bildet mit dem Iran und Afghanistan zusammen den Goldenen Halbmond. Seine geographische Lage und die politische Instabilität des Landes, auch in den Grenzgebieten, machen Pakistan zum idealen Transitstaat für illegale Drogengeschäfte. Damit ist Terrorismus auf gewisse Weise profitabel für das Land.
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Transformation der iranischen Drogenpolitik birgt Hoffnung auf Verbesserung der Situation

  Bild (Ausschnitt): ©  Jordi Bernabeu Farrús [CC BY 2.0]  - flickr Drogen werden nicht für die iranischen Märkte produziert und trotzdem werden sie genau dort konsumiert. Diese äußerst strikte Handhabe, mit der die iransiche Regierung Drogendelikte bisher ahndete, konnte jedoch nicht zur Lösung des Problems beitragen. In jüngster Vergangenheit transformierte sich die Drogenpolitik des Irans und Rehabilitations- und Präventionsmaßnahmen rückten wieder vermehrt in den Fokus.
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Opioid-Epidemie in den USA: Es droht eine verlorene Generation

Fentanyl kann durch bloßen Kontakt mit der Haut süchtig machen, ist billig in der Produktion und erziehlt hohe Einnahmen. Fentanyl kann durch bloßen Kontakt mit der Haut süchtig machen, ist billig in der Produktion und erziehlt hohe Einnahmen. | Bild (Ausschnitt): ©  DEA Microgram Bulletin [Public Domain]  - Wikimedia Commons In den USA wird im Zusammenhang mit Opioiden schon lange von einer Epidemie gesprochen. Das Problem ist dabei kein neues, sondern schon lange bekannt. Ungefähr seit den 80er Jahren sind schnell abhängig machende Opiate auf dem Vormarsch. Der Unterschied zum jetzigen Zeitpunkt ist, dass dieses Mal alle gesellschaftlichen Schichten betroffen sind und nicht nur Menschen, die allgemeinhin als sozial abgehängt gelten. Im Jahr 2016 sollen nach der New York Times bis zu 59.000 Menschen an einer Überdosis gestorben sein. Im Vorjahr soll dieselbe Ursache etwa 52.000 Menschen das Leben gekostet haben. Sollten diese Zahlen stimmen, wäre das der bisher stärkste Anstieg in dieser tragischen Statistik. Die Opioid-Krise in den USA zählt damit zu der häufigsten Todesursache für Menschen unter 50 Jahren und stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die amerikanische Gesellschaft dar.
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Drogenparadies Pakistan – nicht nur Transitland, sondern auch Konsumentenhochburg

Pakistan Heroinkonsum Die Zahl der Drogenkonsumenten in Pakistan steigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vergangenen Montag , wurden 21 Kilogramm Heroin auf einem internationalen Flug der Linie Pakistan International Airline am Londoner Flughafen Heathrow von den Behörden sichergestellt. Es wird vermutet, dass die illegale Fracht in Islamabad geladen wurde. Bis jetzt ist nicht klar, wer dafür verantwortlich ist. Jedoch wurde die gesamte Crew des Fluges laut NCA sofort verhört, um eine Verbindung ausschließen zu können. Erneut rückt Pakistan in den Fokus und die Frage, welche Drogenpolitik das Land führt, wird präsent.
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Drogenangebot und -nachfrage bedingen sich gegenseitig

Schlafmohnplantage in Helmland, Afghanistan Schlafmohnplantage in Helmland, Afghanistan | Bild (Ausschnitt): © Sgt Pete Thibodeau - Wikimedia Commons Bei Drogen wie auch legalen Gütern stehen Angebot und Nachfrage in unmittelbaren Zusammenhang. Die Nachfrage stellt dabei die treibende Kraft für den Drogenhandel dar. Dies bestätigte auch der ehemalige kolumbianische Präsident Belisario Betancur (1982-1986): „Solange es eine Nachfrage gibt, wird die Produktion niemals komplett ausgelöscht werden können.“ Rund 17 Millionen Menschen konsumieren jährlich illegale Opiate, dazu gehören Opium, Heroin und Morphium. Allein 2014 gab es 207.000 Drogentote. Längst ist der Drogenhandel einer der größten Rohstoffmärkte der Welt. Jährlich werden mehrere Milliarden US-Dollar umgesetzt. Insgesamt wurden über 7.500 Tonnen Opium benötigt, um die weltweite Heroin- und Opiumnachfrage 2014 zu decken. Allein in Afghanistan wurden 6.400 Tonnen Opium produziert. Somit werden mehr als 85 Prozent des weltweiten Marktes für illegale Opiate vom Land am Hindukusch aus bedient. Dort und im Goldenen Dreieck züchten Kleinbauern mit Schlafmohn den Rohstoff für Opium und Heroin, weil dies im Gegensatz etwa zum Weizenanbau mehr oder überhaupt Einkommen verspricht. Das treibt seit Jahrzenten ganze Familien von Landwirten in die Drogenkriminalität.
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Malaysia: Kampf gegen die Drogen – Duterte als Vorbild?

Drugs  Bild (Ausschnitt): ©  Max Boschini [CC BY-NC 2.0]  - flickr.com In Malaysia steigt die Anzahl an Drogenabhängigen und das Land verzeichnet immer mehr Labore für synthetische Drogen auf eigenem Boden. Der Präsident wünscht sich nun die Unterstützung des philippinischen Präsidenten Duterte im Kampf gegen Drogen.
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Internationale Drogenkontrolle erzeugt Leiden durch fehlende Medikamente

 Painkillers  | Bild (Ausschnitt): ©  Eric Norris [CC BY 2.0]  - flickr Über 75 Prozent der Weltbevölkerung haben derzeit nahezu keinen Zugang zu verschiedenen schmerzlindernden Präparaten. Die WHO schätzt, dass jährlich mehrere zehn Millionen Menschen unter extremen Schmerzen leiden, weil sie keinen Zugang zu kontrollierten Medikamenten, insbesondere Opiaten, haben. Verantwortlich dafür ist vor allem der internationale „War on Drugs“.
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Pakistan: Großbritanniens Unterstützung im Drogenkrieg fördert Anwendung der Todesstrafe

Galgen  Bild (Ausschnitt): ©  Jaime Pérez [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Pakistan ist eines der wichtigsten Transitländer im Drogenhandel. Trotz der strengen Gesetze bezüglich Besitz und Verkauf ist der Rauschgiftmarkt kombiniert mit Korruption und Gewalt ein zentrales Problem. Die Unterstützung der Anti-Drogen-Kampagnen in Pakistan ist allerdings moralisch fraglich, da das Land noch die Todesstrafe bei Drogendelikten praktiziert.
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Pakistan: HIV breitet sich durch Drogenkonsum aus

Heroin Spritze  Bild (Ausschnitt): © B.A.D. [CC BY-NC 2.0]  - flickr Am Rande der Stadt Karatschi in Pakistan befindet sich das „Paradies“. Doch es ist alles andere als das. Es ist eine Müllhalde auf der hunderttausende Drogensüchtige leben. Sie liegen dort, umgeben von Dreck und viele starren mit leerem Blick in den Himmel. Rund 750.000 Süchtige aus Pakistan suchen dort Unterschlupf. Die meisten von ihnen sind Heroinabhängig. Aber dieser Ort ist nicht der einzige der Stadt. Die Drogensucht hat deutliche Spuren dort hinterlassen: Überall sind Junkies zu sehen, oft leben sie unter Brücken, auf der Straße oder eben auf Müllhalden. Viele werden von ihren Familien wegen ihrer Sucht verstoßen und landen deswegen auf der Straße.
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