Schlagwort-Archive: Peru

Peru: Eradikation der Kokafelder oder Alternative Entwicklung?

 (c) Riopatuca | Dreamstime.com | Bild (Ausschnitt): © (c) Riopatuca | Dreamstime.com - Peru verfolgt eine repressive Drogenpolitik, welche von Eradikation und Verboten geprägt ist. Die Eradikation, also die Vernichtung der Kokafelder ist eine Maßnahme, die auf den ersten Blick durchaus effektiv erscheint. Jedoch beseitigt diese das Problem nicht, sondern verlagert es nur. Dieses Phänomen wird „Baloon-Effect“ genannt. Drückt man bei einem Ballon an einem Ende, so wird die ganze Luft an das andere Ende gepresst.
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Kokain: Schmuggelwege in die USA

Beschlagnahmtes Kokain  Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Kokainkonsum in den USA steigt – und zwar extrem. Im Jahr 2015 wurden laut dem „2016 National Drug Threat Assessment“ der DEA 56,7 Prozent mehr Kokain beschlagnahmt als im Vorjahr. 90,2 Prozent des in den USA beschlagnahmten Kokains stammen aus Kolumbien und 7,5 Prozent aus Peru, wobei das peruanische Kokain größtenteils durch Kolumbien geschmuggelt wird.
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Brasilien: Plündern und Schmuggeln auf dem Amazonas

Aerial view of the Amazon Rainforest, near Manaus, the capital of the Brazilian state of Amazonas, Brazil.  Bild (Ausschnitt): ©  CIFOR [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Piraten auf dem Amazonas stellen ein immer größeres Problem für die brasilianische Bevölkerung dar. Sie greifen sowohl Touristenboote, als auch Einheimische an. Meist kommen die Plünderer nach Sonnenuntergang, wenn die Passagiere eines Bootes bereits in ihren Hängematten liegen und schlafen
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Mali, Kap Verde und der Senegal etablieren sich als Kokainumschlagplätze

  Bild (Ausschnitt): © (c) Lucasdm | Dreamstime.com - Highway Nr. 10: Nach UN-Schätzungen werden jährlich über 50 Tonnen Kokain im Wert von zwei Milliarden Euro von Südamerika über Afrika nach Europa geschmuggelt. Der Handelsweg über den Ozean wird Highway Nr. 10 genannt, da er am zehnten nördlichen Breitengrad liegt und die direkte Verbindung zwischen Südamerika und Afrika darstellt.
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Südamerika: Kokainkonsum in Europa ist verantwortlich für die Macht der Kartelle

Kokainpäckchen in einem Schiff  Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Die Methoden um Kokain zu schmuggeln werden immer kreativer. Das wertvolle weiße Pulver wurde schon in Schuhen, Bibeln oder vielem mehr gefunden. Aber auch Grillkohlebriketts, Brustimplantate oder Plastikfrüchte dienen als Versteck für Kokain. Erst letzte Woche wurden vom Duisburger Zollamt auf der A3 in einem Auto haufenweise Drogen sichergestellt. Die Päckchen wurden unter dem Armaturenbrett versteckt. Insgesamt stießen die Fahnder auf 4,3 Kilogramm Amphetamine und über 300 Gramm Marihuana. Ein weiteres Auto enthielt im Fahrzeug 8,3 Kilogramm Kokain, in Folien eingewickelt sowie Pistolen mit zugehöriger Munition. Die Autos kamen alle aus den Niederlanden.
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Südamerika: Flugzeuge mit Verdacht auf Drogen werden immer öfter abgeschossen

Flugzeuge  Bild (Ausschnitt): ©  LUIS ANGEL CAMARGO [CC BY-SA 2.0]  - flickr Im Mai 2015 stürzte vor Kolumbiens Küste ein Flugzeug aus Venezuela ab. Beim Versuch einer Militärverfolgung zu entkommen fiel es in der Nähe von Puerto Colombia ins Meer. Gefunden wurde ein Pilot mit mexikanischem Pass und vielen Kokainpäckchen. In Südamerika werden solche Flugzeugabschüsse immer häufiger, da dieses Verfahren in verschiedenen Ländern erlaubt ist. In Peru wurde vor gut einem Jahr ein Gesetz unterschrieben, welche diese umstrittene Art der Drogenbekämpfung legalisiert. Damit gehört es zu einem von neun südamerikanischen Ländern, die dem Beschuss zustimmen.
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Peru verbrennt über 7000 Tonnen an illegalen Drogen

Konfisziertes Kokain  Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr In unzähligen Plastiktüten verpackt. 7,7 tausend Tonnen Drogen. Darunter 2.844 Kilo Kokain-Paste, 3.751 Kilo Kokain-Hydrochlorid, 1.341 Kilo Marihuana, der Rest waren Opium und Mohnblumen. Hätte nur das Kokain die USA erreicht, hätte man damit 140 Millionen Dollar verdienen können, in Europa wären es 218 Millionen Dollar gewesen und in Ozeanien sogar fast eine Milliarde US-Dollar. Diese Menge an Drogen verbrannte die peruanische Regierung und setzte damit ein Zeichen im Kampf gegen den Drogenhandel.
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Peru und Kolumbien: Hotel all inclusive – die legale Droge Ayahuasca

  Bild (Ausschnitt): ©  Jairo Galvis Henao [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr

Wenn man auf der Ferienfarm „Amaru Spirit“ bei Inquitos all inclusive bucht, bekommt man in diesem Fall nicht nur eine Unterkunft mit Mahlzeiten und Getränken, nein, auch tägliche Drogentrips sind im Preis enthalten. Der selbsternannte Schamane David Hewson eröffnete dieses Angebot im Regenwald Perus, das vor allem bei Backpackern sehr beliebt ist. Aber auch viele ... weiterlesen >>

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Schwerer Vorwurf: UNODC baut neben Alternativprogrammen selbst illegales Koka an

Bauern in Peru  Bild (Ausschnitt): © Water, Land and Ecosystems [CC BY-NC 2.0]  - flickr Peru zählt zu den größten Kokain-Produzenten weltweit und ist beherrscht von Korruption. Dieser Verdacht fällt nun nicht nur auf das Militär oder die Polizei, sondern auch auf Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Lange Zeit hatten die Bauern keine Alternative zum Coca-Anbau und wurden von der Drogen-Mafia massiv unter Druck gesetzt. In vielen armen, abgeschotteten Regionen fehlte den Farmern schlichtweg das Wissen über andere Vorgehensweisen. Die Regierung versuchte den Bauern immer wieder ins Gewissen zu reden, die Coca-Pflanzen nur für legale Produkte weiterzuverkaufen, allerdings war die Motivation sehr klein. Vor allem die Besuche der US-amerikanischen Anti-Drogen-Polizei endeten oft in blutigen und gewaltsamen Konflikten. Sie entwurzeln die Koka-Pflanzen und zerstören so die Lebensgrundlage vieler Menschen.
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Drogenanbau stellt ein Problem für die Bildung von Kindern dar

Kinder Opium Ernte  Bild (Ausschnitt): © Raw Opium Pain, Pleasure, Profits [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der Drogenanbau findet nicht überall auf der Welt statt. Das hat viele Gründe. Primärer Faktor ist dabei die geographische Lage, da die Drogen nur in einem bestimmten Umfeld wachsen. Die Kokapflanze wächst vor allem im Bergland. Das ist hauptsächlich die Andenregion in Südamerika, also Peru, Bolivien und Kolumbien. Des Weiteren spielt Armut eine Rolle, da für die Bauern der Anbau von Rauschmitteln hohen Profit bringt. Aber nicht jedes Land in dem Armut herrscht wird gleich zum Drogenanbaugebiet. Korruption und schwache staatliche Institutionen sind ebenfalls wichtige Faktoren. Die kriminellen Gewalten in den Ländern verhindern oft den Zugang zu Bildungseinrichtungen. Oft sind die Anbaugebiete sehr abgelegen, sodass die Kinder keine Schule in der Umgebung haben.
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