Schlagwort-Archive: Polizei

Drogenkrieg in Mexiko entwickelt sich zu einer Gefahr für den Tourismus

 Patrollierende Soldaten an einem Strand des Urlaubsorts Puerto Morelos nahe Cancún | Bild (Ausschnitt): © Joe LeBlanc  [(CC BY-NC 2.0) ]  - Flickr Anfang April fanden bei einer Auseinandersetzung zwischen mexikanischen Drogenbanden in dem Urlaubsparadies Cancún, in der zurzeit mehr als 100 000 Touristen den Spring Break feiern, innerhalb von 36 Stunden 14 Personen den Tod. Bereits im Februar wurden bei einer Explosion auf einer Fähre zwischen dem beliebten Touristenort Playa del Carmen und der Insel Cozumel mindestens 20 Menschen verletzt.
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Korruption und Drogenhandel haben Venezuela und dessen Gefängnisse fest im Griff

 Das Uribana Gefängnis in Venezuela nach einem blutigen Aufstand 2013  | Bild (Ausschnitt): © Diariocritico de Venezuela  [CC BY 2.0]  - Flickr 68 Tote – So viele Opfer hat ein Brand in einem Gefängnis in Valencia, einer Stadt im Norden von Venezuela, Ende März gefordert. Und die Tragödie ist nicht die erste ihrer Art. Doch sie führt uns erneut die menschenunwürdigen Zustände, die in den meisten lateinamerikanischen Gefängnissen herrschen, vor Augen.
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Hafen von Santos: Schlüsselkorridor für Kokain auf dem Weg nach Europa

Luftbild von Santos Luftbild von Santos im Bundesstaat São Paulo. | Bild (Ausschnitt): ©  Agencia CNT de Noticias [CC BY 2.0]  - Flickr Brasilianische Sicherheitskräfte haben im Hafen der in der Nähe von São Paulo gelegenen Stadt Santos mehr als zwei Tonnen Kokain sichergestellt – ein neuer Rekordwert. Die Drogen wurden an einem Containerterminal am Kai in Guaruja, einer Gemeinde, die etwa 10 Kilometer westlich von Santos liegt, gefunden. Sie waren in drei Containern versteckt, die Kaffee, Zucker und Soja transportierten und auf ein Schiff namens Cap San Marco geladen werden sollten, welches unter anderem in den Häfen in Hamburg, Le Havre und Algeciras einläuft. Laut Globo soll nun eine Ermittlung der Behörden die am Schmuggelversuch beteiligten Personen und Drahtzieher identifizieren.
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Philippinen: 20.000 Tote durch brutalen Anti-Drogen-Krieg

Protest vor dem philippinischen Konsulat in New York Präsident Rodrigo Duterte löst weltweite Prosteste aus. | Bild (Ausschnitt): ©  VOCAL-NY (Voices Of Community Activists & Leaders) [CC BY 2.0]  - flickr.com Im Zuge der sogenannten Anti-Drogen-Kampagne des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte sind seit seinem Amtsantritt im Juli 2016 mehr Menschen ermordet worden, als der Krieg in Afghanistan in den vergangenen fünf Jahren gefordert hat. Die philippinische Polizei führt seit anderthalb Jahren unter Auftrag der Regierung einen gewaltvollen Krieg gegen Drogenkriminelle. In dem offiziellen Rechenschaftsbericht „Fighting Illegal Drugs“ führt die philippinische Regierung in dem Kapitel „Leistungen“ die Zahl von 2967 getöteten Personen auf, die sich angeblich bei ihrer Verhaftung gewaltvoll widersetzten.
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Kolumbien: Machtkämpfe krimineller Gruppen gefährden Kokasubstitution

Kokain Kokafeld  Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Als im November 2016 die kolumbianische Regierung und die FARC einen Friedensvertrag unterzeichneten, der den seit mehreren Jahrzehnten schwelenden Konflikt zwischen den beiden Parteien beendete, schien auch eine Lösung für das Kokainproblem des südamerikanischen Landes gefunden zu sein. Das Programa Nacional Integral de Sustitución de Cultivos de Uso Ilícito, kurz PNIS, sollte Bauern aus ihrer Abhängigkeit vom Kokaanbau befreien und ihnen ermöglichen, auf legale Kulturen umzusteigen. Doch nur etwa eineinhalb Jahre später ist das Programm gefährdeter denn je.
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Myanmar: Zusammenarbeit mit UNODC führt zu Neuausrichtung der Drogenpolitik

Schlafmohn Myanmar ist hinter Afghanistan der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit. | Bild (Ausschnitt): © Alastair Rae [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende Februar gaben die myanmarische Regierung und das UNODC in einer gemeinsamen Erklärung die Neuausrichtung der Drogenpolitik des südostasiatischen Landes bekannt. Dabei wurde eine neue Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel und beim Umgang mit Drogenkonsumenten zum Ziel ausgegeben. Das Land will den restriktiven und punitiven Ansatz, den es bislang verfolgte, zumindest zum Teil hinter sich lassen.
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US-Waffenindustrie verdient mit den Drogenkriegen in Lateinamerika Milliarden

  Bild (Ausschnitt): © Diego Fernández [public domain]  - Wikimedia Commons

Das Kokain und die eng damit verbundenen Kartelle und Kriege sind in Lateinamerika Alltag und fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Keine andere Region auf der Welt leidet so sehr unter der Drogengewalt wie die Anbaustaaten Südamerikas und die Transitstaaten Mittelamerikas. Angaben des UNDOC zufolge befinden sich 41 der 50 gefährlichsten Städte der Welt in Lateinamerika. ... weiterlesen >>

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Guinea-Bissau: Transitstaat für den internationalen Drogenhandel

 Symbolbild: Beschlagnahmtes Kokain, das schon für den weiteren Transport fertig gemacht wurde.  | Bild (Ausschnitt): © Public Domain work of a US Federal Agency [Public Domain]  - Wikimedia Commons Das knapp 40.000 Quadratkilometer große Guinea-Bissau ist eines der kleinsten Länder des afrikanischen Kontinents. Doch international gilt es als einer der größten Drogenumschlagplätze der Welt. Nachdem Europa als Absatzmarkt für die lateinamerikanischen Kartelle immer bedeutsamer wurde, wuchs die Wichtigkeit Guinea-Bissaus als Transitstaat stetig an. Der westafrikanische Küstenstaat bietet aufgrund seiner politischen Vergangenheit die perfekten Voraussetzungen.
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Albanien: Das „neue Kolumbien Europas“

"Sinaloa" Kartell In Albanien wurden vor einigen Tagen 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt | Bild (Ausschnitt): © Peter Kim - Dreamstime.com Vor einigen Tagen wurde die größte Menge Kokain in der Drogengeschichte Albaniens festgestellt. Offenbar handelt das Land im Balkan nicht nur im großen Stil mit Marihuana, sondern auch mit der kristallinen Substanz. Dabei soll die Polizei eine Lieferung von 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt haben. Das entspricht einem Wert von 180 Millionen Euro. Die illegale Ware traf zusammen mit einer Bananenlieferung aus Kolumbien ein.
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Machtzuwachs der brasilianischen Bande PCC verstärkt Kokainfluss nach Europa

Kokain Kolumbien  Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Das PCC ist vor allem in den Rauschgifthandel mit Kokain involviert. Brasilien grenzt mitunter an Kolumbien und Paraguay, zwei Staaten die im Drogengeschäft nur allzu bekannt sind und fungiert daher auch als Transitstaat. Seitdem sich die kolumbianische Guerilla Gruppe „FARC“ im Jahr 2016 aus den illegalen Machenschaften zurückzog, verschwand damit die zu dem Zeitpunkt mächtigste Drogenbande von der Bildfläche – und machte Platz für andere Gruppen. Anstelle der FARC erobern nun brasilianische Drogenbanden wie das PCC den Kokainmarkt.
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