Schlagwort-Archive: Rückgang

Drogenkrieg in Mexiko entwickelt sich zu einer Gefahr für den Tourismus

 Patrollierende Soldaten an einem Strand des Urlaubsorts Puerto Morelos nahe Cancún | Bild (Ausschnitt): © Joe LeBlanc  [(CC BY-NC 2.0) ]  - Flickr Anfang April fanden bei einer Auseinandersetzung zwischen mexikanischen Drogenbanden in dem Urlaubsparadies Cancún, in der zurzeit mehr als 100 000 Touristen den Spring Break feiern, innerhalb von 36 Stunden 14 Personen den Tod. Bereits im Februar wurden bei einer Explosion auf einer Fähre zwischen dem beliebten Touristenort Playa del Carmen und der Insel Cozumel mindestens 20 Menschen verletzt.
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Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels misslingen in Lateinamerika

 Trotz zahlreicher Eradikationsmaßnahmen hat Kolumbien noch keinen Erfolg gegen die Kokainproduktion erreicht | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach dem jährlichen Bericht über den internationalen Drogenhandel des US State Department wird Lateinamerika auch in Zukunft seinen Kampf gegen organisierte Kriminalität und den Drogenhandel nicht gewinnen können. Korruption und der transnationale Schmuggel sind immer noch in vielen mittel- und südamerikanischen Staaten vorzufinden: Mehr als die Hälfte der 20 lateinamerikanischen Ländern gehören entweder zu den weltweit größten Produzenten von Kokain beziehungsweise Marihuana, oder sind als Transitstaat vom Drogenhandel betroffen.
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Guatemala und Mexiko intensivieren Kampf gegen den Drogenschmuggel

 Guatemala rückt nach Mexiko immer mehr ins Zentrum des Drogenkrieges | Bild (Ausschnitt): © PuroGuro [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Laut einem Bericht des internationalen Suchtstoffkontrollrates sind im Jahr 2016 rund 76 Prozent des weltweiten Kokains über die mittelamerikanische Route in die USA geschmuggelt worden. Auch im vergangenen Jahr konnte die USA keinen Rückgang der geschmuggelten Drogen in ihr Land verzeichnen – im Gegenteil. 2017 wurde vermerkt, dass die Wichtigkeit Guatemalas als Drogentransitstaat extrem zugenommen hat. Das mexikanische Sekretariat der Marine (SEMAR) kooperiert nun mit seinem Nachbarstaat Guatemala, um gezielt gegen den internationalen Drogenschmuggel vorzugehen.
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Albanien: Das „neue Kolumbien Europas“

"Sinaloa" Kartell In Albanien wurden vor einigen Tagen 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt | Bild (Ausschnitt): © Peter Kim - Dreamstime.com Vor einigen Tagen wurde die größte Menge Kokain in der Drogengeschichte Albaniens festgestellt. Offenbar handelt das Land im Balkan nicht nur im großen Stil mit Marihuana, sondern auch mit der kristallinen Substanz. Dabei soll die Polizei eine Lieferung von 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt haben. Das entspricht einem Wert von 180 Millionen Euro. Die illegale Ware traf zusammen mit einer Bananenlieferung aus Kolumbien ein.
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Jemen: Erhöhte Khat-Kultivierung verschärft humanitäre Notlage

 In der jeminitischen Hauptstadt Sanaa boomt der Verkauf von Khat-Blätter | Bild (Ausschnitt): © Carpetblogger [CC-BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Das Kauen von Khatblättern ist im Jemen fester Bestandteil der Kultur. Die Pflanze mit der berauschenden Wirkung wird traditionell mit Familie und Freunden im Alltag konsumiert. Dabei werden amphetamin-ähnliche Stoffe freigesetzt, die zur Entspannung und Freude führen.
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Argentinien: Kartelle profitieren von laxer Drogenpolitik und hoher Nachfrage

 Argentinien grenzt an Bolivien und Paraguay. Durch die geographische Lage fungiert Argentinien als Transitstaat | Bild (Ausschnitt): © birasuegi [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Das südamerikanische Land wurde in den letzten Jahren zunehmend Teil des Betäubungsmittelhandels. Das liegt vor allem an der geographischen Lage. Paraguay und Bolivien zählen zu den größten Drogenexportländern und grenzen an Argentinien. Insbesondere aus Bolivien nahm mit den Jahren der Drogenschmuggel nach Argentinien zu. Dabei setzen die Händler oftmals Menschen und sogar Tiere ein, um die illegale Ware in das Nachbarland zu exportieren.
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Drogenexport aus Mexiko droht seit Trump-Regierung wieder zu steigen

 Donald Trump überdenkt die geplante Legalisierung von Marihuana | Bild (Ausschnitt): © Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Donald Trumps Motto ist eine klare Aussage. Ganz Amerika hat er dabei offenbar nicht gemeint, sämtliche Länder abgesehen von Nordamerika scheint Trump nicht zu priorisieren. Mexiko hat seit Jahren mit der Mafia und massivem Drogenhandel zu kämpfen.
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Kolumbien ein Jahr nach dem Friedensvertrag: viele Probleme noch ungelöst – Kokainproduktion steigt deutlich an

FARC Friedensvertrag Der kolumbianische Präsident Santos und der Ex-Chefkommandant der FARC Londoño bei der Unterzeichnung des historischen Friedensvertrags. | Bild (Ausschnitt): ©  Presidencia El Salvador [CC0 1.0]  - Flickr Ein Jahr ist es mittlerweile her, dass der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und Rodrigo Londoño Echeverry, ehemaliger Chefkommandant der FARC-Guerilla, ihre Unterschrift unter die finale Version des Friedensabkommens setzten und somit einen 50 Jahre währenden blutigen Konflikt beendeten, der 250.000 Menschen das Leben kostete und mehr als sieben Millionen Binnenflüchtlinge hervorbrachte. Vor einigen Monaten haben auch die letzten Guerilleros ihre Waffen abgegeben. Zeit also, Bilanz zu ziehen. Wurden die im Vertrag beschlossenen Bestimmungen umgesetzt? Welche Auswirkungen haben sie auf das Land, die Ex-Rebellen und die Bevölkerung?
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Drogenangebot und -nachfrage bedingen sich gegenseitig

Schlafmohnplantage in Helmland, Afghanistan Schlafmohnplantage in Helmland, Afghanistan | Bild (Ausschnitt): © Sgt Pete Thibodeau - Wikimedia Commons Bei Drogen wie auch legalen Gütern stehen Angebot und Nachfrage in unmittelbaren Zusammenhang. Die Nachfrage stellt dabei die treibende Kraft für den Drogenhandel dar. Dies bestätigte auch der ehemalige kolumbianische Präsident Belisario Betancur (1982-1986): „Solange es eine Nachfrage gibt, wird die Produktion niemals komplett ausgelöscht werden können.“ Rund 17 Millionen Menschen konsumieren jährlich illegale Opiate, dazu gehören Opium, Heroin und Morphium. Allein 2014 gab es 207.000 Drogentote. Längst ist der Drogenhandel einer der größten Rohstoffmärkte der Welt. Jährlich werden mehrere Milliarden US-Dollar umgesetzt. Insgesamt wurden über 7.500 Tonnen Opium benötigt, um die weltweite Heroin- und Opiumnachfrage 2014 zu decken. Allein in Afghanistan wurden 6.400 Tonnen Opium produziert. Somit werden mehr als 85 Prozent des weltweiten Marktes für illegale Opiate vom Land am Hindukusch aus bedient. Dort und im Goldenen Dreieck züchten Kleinbauern mit Schlafmohn den Rohstoff für Opium und Heroin, weil dies im Gegensatz etwa zum Weizenanbau mehr oder überhaupt Einkommen verspricht. Das treibt seit Jahrzenten ganze Familien von Landwirten in die Drogenkriminalität.
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Uruguay: Staat kündigt Cannabis-Verkauf an

  Bild (Ausschnitt): © Yellowj - Dreamstime.com Cannabis kann in Uruguay mittlerweile bereits auf zwei Wegen legal erworben werden. Zum einen ist es jeder Person erlaubt bis zu sechs Cannabis-Pflanzen im eigenen Haushalt zu züchten. Die zweite Möglichkeit ist die Mitgliedschaft in einem der sogenannten Cannabis-Clubs, in dem für jedes Mitglied bis zu 480 Gramm jährlich produziert werden dürfen. Nun wird auch der letzte Schritt im Prozess der Legalisierung vollzogen und die dritte Möglichkeit des legalen Drogenerwerbs initiiert: Cannabis kann, nach einer persönlichen Registrierung, in ausgewählten Apotheken im Land gekauft werden.
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