Schlagwort-Archive: Schmuggel

Die afrikanische Heroinküste ist die neue Ausweichroute für den Handel mit afghanischen Drogen

 Zahlreiche kleine Kutter schmuggeln Drogen nach Afrika
 | Bild (Ausschnitt): © Defence Images [CC BY-NC-ND 2.0]  - https://www.flickr.com/photos/defenceimages/4967630523/in/photolist-8yYpu8-8F4x87-9nBqhg-8F52jE-kmyYDj-kmwscx-apr9Yc-8F4TpW-6wX211-aNWTuB-kmyGRh-aiBszG-8Ujj3v-p6nJgC-5b5NyL-8UnnTG-pv25z3-8Ujjuv-24oZ1aa-8UnocE-apr7ND-kmwmD8-kmxjMZ-apr84K-8z2k8n-kmwY1P-Sof6Dv-aptRBA-apr9c6-8F1HFt-aptNcs-9JzJpF-8WHhqh-8z2jX8-reqWDa-8z5rT3-tZcr2-8F1Ssi-9JCwwm-4LkYWY-85rh8F-7GkdQM-TsCMMW-7GkdAn-apr7d2-7GkdyZ-qLKSEc-87CAb9-kmxf4k-mjZ1MV In den letzten Jahren hat die afghanische Drogenproduktion immer weiter zugenommen. Tonnenweise Heroin wartet darauf, in profitable Absatzmärkte wie Europa oder Nordamerika gebracht zu werden – doch seit die alten Schmugglerrouten durch massive Kontrollen beinahe unpassierbar geworden sind, gilt es neue Wege zu finden, um das milliardenschwere Geschäft in Gang zu halten. Einer dieser neuen Wege führt nach Süden – genauer gesagt nach Ostafrika über den indischen Ozean.
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Dominikanische Republik: Touristenparadies als Drogenumschlagplatz

Die Küstenwache in Puerto Rico überprüft verdächtige Dominikaner Die Küstenwache in Puerto Rico überprüft verdächtige Dominikaner | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Letzten November beschlagnahmte die kolumbianische Polizei 13,4 Tonnen Kokain - das ist der größte Drogenfund in der Geschichte Kolumbiens. Diese Menge wäre auf dem amerikanischen Markt geschätzt 360 Millionen Dollar wert. Seit 2013 ist Kolumbien wieder der weltweit größte Hersteller von Kokain. Mit aktuell ungefähr 200.000 Hektar Koka-Anbaufläche hat die Produktion der Droge in Kolumbien einen erheblichen Anstieg auf einen momentanen Rekordwert erlebt, sogar im Vergleich zu Zeiten Pablo Escobars.
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Pakistan – Profiteur oder Geschädigter des afghanischen Drogenhandels?

Opiumfeld Afghanistan Durch den Anbau von Opium in Afghanistan wird Pakistan zum wichtigen Transitstaat im weltweiten Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): "BALA BALUK, Afghanistan--Opium fields ready for harvesting" © ResoluteSupportMedia [CC BY 2.0]  - flickr Erst letzte Woche verkündete das Pentagon, dass die USA Pakistan nicht wie geplant mit 300 Millionen US-Dollar im Kampf gegen den Terrorismus unterstützen wollen, da sich das Land selbst zu wenig engagiere. Pakistan bildet mit dem Iran und Afghanistan zusammen den Goldenen Halbmond. Seine geographische Lage und die politische Instabilität des Landes, auch in den Grenzgebieten, machen Pakistan zum idealen Transitstaat für illegale Drogengeschäfte. Damit ist Terrorismus auf gewisse Weise profitabel für das Land.
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Bangladesch: Radikaler Anti-Drogenkurs hintergeht das Recht der Bürger auf eine faire Gerichtsbarkeit

 Sicherheitskräfte in Bangladesh gehen radikal gehen Drogenschmuggler vor | Bild (Ausschnitt): ©  COMSEVENTHFLT [CC BY-SA 2.0]  - flickr Das zwischen Indien und Myanmar gelegene Land Bangladesch steht seit einiger Zeit vor großen Herausforderungen. Diese sind nicht nur schwer zu lösen, sondern stellen auch eine Gefahr für die Zukunft dar. Da ist zum einen die Flüchtlingssituation der aus dem Nachbarland vertriebenen Rohingya, welche in Slums in den Grenzregionen untergekommen sind und weder Hoffnung auf Rückkehr besitzen, noch auf eine Zukunft in Bangladesch selbst. Zum anderen hat das Land wie so viele andere in der Region auch ein wachsendes Problem durch den rapiden Anstieg von Drogenmissbrauch und schmuggel. Deshalb kündigte die Premierministerin Hasini im Mai einen radikalen Strategiewechsel in der Drogenpolitik an, um endlich etwas dagegen zu unternehmen – das neue Motto: Abschreckung. Nach vier Monaten kann man nun auch eine erste Bilanz daraus ziehen – und diese fällt nicht positiv aus. In den letzten Monaten, in denen die Sicherheitskräfte den “Totalen Krieg gegen Drogen“ ausgerufen haben, fanden zunehmend außergerichtliche Erschießungen von Schmugglern statt. Kritische Äußerungen internationaler Menschenrechtsorganisationen schlägt man in den Wind und weist darauf hin, dass die meisten Toten nur auf interne Streitigkeiten der Drogennetzwerke zurückzuführen seien und es keine Alternativen zum neuen Kurs gebe.
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Ecuador: Drogenschmuggel auf neuen Wegen – mit altbekannten Folgen

Ecuador Drogen werden immer mehr zu einem alltäglichen Problem in Ecuador | Bild (Ausschnitt): © matt pounsett [CC BY-NC 2.0]  - flickr Ein Reisebus auf dem Weg nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors- soweit eine alltägliche Szene. Seit einem Busunglück Mitte August hat sich die Lage jedoch verändert. Der verunglückte Touristenbus entpuppte sich als Transporter für 80 Kilogramm Kokain und fast eine halbe Tonne Marihuana. Seit in den Nachbarländern Peru und Kolumbien immer mehr Drogen angebaut, die üblichen Schmugglerwege jedoch zuverlässiger kontrolliert werden, wird auf solch ungewöhnliche Maßnahmen wie einen Reisebus zurückgegriffen. Den meist jungen Frauen wird eine kostenlose Reise durch Ecuador nach Peru angeboten. Dabei gilt es jedoch nicht den Frauen etwas Gutes zu tun. Im Gegenteil: Sie sollen den Bus tarnen und das Reisegruppenschauspiel perfekt machen, um vom eigentlichen Vorhaben- dem Drogenschmuggel-abzulenken. Wissen tun die unschuldigen Reisenden jedoch meist nichts davon.
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Mittellose Rohingya-Flüchlinge müssen in Bangladesch als Drogenkuriere arbeiten

Rohingya Kutupalong Rohingya-Flüchtlinge in Kutupalong. | Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Für bangladeschische Gangs ist es ein leichtes, in den Flüchtlingscamps Rohingya als Drogenkuriere anzuwerben. Die Flüchtlinge sind arm und meist mittellos, sie leben in teils jämmerlichen Verhältnissen. Für viele ist der Yaba-Schmuggel der einzige Weg, ihr eigenes Überleben und das ihrer Familien zu sichern.
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Amerikanische Waffen heizen den Drogenkrieg in Lateinamerika an

mexikanische Armee  Bild (Ausschnitt): © (c) Jmrobledo - Dreamstime Ein Amoklauf an einer Schule in Texas hat letzte Woche erneut 10 Opfer, darunter vor allem Jugendliche, gefordert. Es war die 22. Schießerei an einer amerikanischen Schule im Jahr 2018. Doch nicht nur in den USA selbst, sondern auch im Ausland werden amerikanische Waffen dazu genutzt, Morde und andere schreckliche Taten zu begehen. So sind Rüstungsgüter aus den USA in allen Krisengebieten der Welt zu finden, wo sie den Konflikt noch befeuern. Syrien, Jemen und viele lateinamerikanische Länder, in denen der Drogenkrieg tobt, sind nur einige wenige Beispiele. Doch eine stärkere Regulierung von Waffenverkäufen ist nicht in Sicht. So schlug Präsident Trump eine Reform der Ausfuhrkontrolle für kleinere Schusswaffen vor, die deren Export noch weiter vereinfachen würde.
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Gewalt, Korruption und das Unvermögen der Regierung überschatten den Friedensprozesses in Kolumbien

 Bei den Verhandlungen für das Friedensabkommen waren alle Seiten noch voller Hoffnung 
 | Bild (Ausschnitt): © Utenriksdepartementet UD [ (CC BY-NC-ND 2.0) ]  - flickr „Für Kolumbien gibt es keine Alternative zum Frieden“. Dies hat Juan Manuel Santo, der kolumbianische Präsident und Friedensnobelpreisträger, auf dem Katholikentag in Münster am letzten Wochenende erneut hervorgehoben. Doch der Friedensprozess, der mit der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Regierung und den FARC-Rebellen im November 2016 begann, sieht sich mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert und seine Bilanz ist durchwachsen.
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Mosambik und UNODC verschärfen den Kampf gegen den ansteigenden Drogenhandel

 Der Flughafen von Maputo ist ein wichtiges Drehkreuz für den Drogenschmuggel in Mosambik  | Bild (Ausschnitt): ©  Enrique Mendizabal [(CC BY-ND 2.0)]  - Flickr Im Februar dieses Jahres einigten sich Mosambik und das UNODC auf die Schaffung einer Task Force, um die grenzüberschreitende Bekämpfung des Drogenschmuggels an den Flughäfen zu intensivieren. Die Europäische Union unterstützt das Projekt im Rahmen ihres „Cocaine Route Programme“ mit 4,4 Millionen Dollar.
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Honduras: erneute Entdeckung eines Kokafelds – Wandel vom Transitland zum Produzenten?

Koka  Bild (Ausschnitt): ©  ledpup [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Honduranische Sicherheitskräfte haben Anfang April in Los Tamales, an der Grenze der beiden Departamentos Olancho und Colón, ein etwa 14 Hektar großes Kokafeld beschlagnahmt. Es handelt sich dabei um den größten Fund dieser Art in der Geschichte des Landes. Darüber hinaus konnte ein zur Weiterverarbeitung der Kokablätter bestimmtes Labor sichergestellt werden. Carlos Morazan, ein Sprecher des honduranischen Generalstaatsanwalts, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Kokainproduktion in der 320 Kilometer östlich der Hauptstadt Tegucigalpa gelegenen Gemeinde in vollem Gang gewesen sei.
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