Schlagwort-Archive: Tourismus

Dominikanische Republik: Touristenparadies als Drogenumschlagplatz

Die Küstenwache in Puerto Rico überprüft verdächtige Dominikaner Die Küstenwache in Puerto Rico überprüft verdächtige Dominikaner | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Letzten November beschlagnahmte die kolumbianische Polizei 13,4 Tonnen Kokain - das ist der größte Drogenfund in der Geschichte Kolumbiens. Diese Menge wäre auf dem amerikanischen Markt geschätzt 360 Millionen Dollar wert. Seit 2013 ist Kolumbien wieder der weltweit größte Hersteller von Kokain. Mit aktuell ungefähr 200.000 Hektar Koka-Anbaufläche hat die Produktion der Droge in Kolumbien einen erheblichen Anstieg auf einen momentanen Rekordwert erlebt, sogar im Vergleich zu Zeiten Pablo Escobars. Wohin diese Mengen der Droge unter anderem gehen, wird bei Betrachtung des amerikanischen Marktes deutlich: 90 Prozent des Kokains in den USA stammen aus dem südamerikanischen Land. Das Rauschgift findet seinen Weg oftmals über Kolumbiens Nachbarland Venezuela und den karibischen Inselstaat Dominikanische Republik – auch bis nach Europa.
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Thailand: Wie der Tourismus den Drogenhandel- und konsum fördert

Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen. | Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - Flickr Weiße Strände, strahlender Sonnenschein und das ewige Lächeln auf den Gesichtern der Menschen- Thailand ist nicht ohne Grund eines der beliebtesten Reiseziele der Europäer. Was vielen nicht bewusst ist: In Thailand leiden viele der lächelnden Menschen an Drogenproblemen.
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Ecuador: Drogenschmuggel auf neuen Wegen – mit altbekannten Folgen

Ecuador Drogen werden immer mehr zu einem alltäglichen Problem in Ecuador | Bild (Ausschnitt): © matt pounsett [CC BY-NC 2.0]  - flickr Ein Reisebus auf dem Weg nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors- soweit eine alltägliche Szene. Seit einem Busunglück Mitte August hat sich die Lage jedoch verändert. Der verunglückte Touristenbus entpuppte sich als Transporter für 80 Kilogramm Kokain und fast eine halbe Tonne Marihuana. Seit in den Nachbarländern Peru und Kolumbien immer mehr Drogen angebaut, die üblichen Schmugglerwege jedoch zuverlässiger kontrolliert werden, wird auf solch ungewöhnliche Maßnahmen wie einen Reisebus zurückgegriffen. Den meist jungen Frauen wird eine kostenlose Reise durch Ecuador nach Peru angeboten. Dabei gilt es jedoch nicht den Frauen etwas Gutes zu tun. Im Gegenteil: Sie sollen den Bus tarnen und das Reisegruppenschauspiel perfekt machen, um vom eigentlichen Vorhaben- dem Drogenschmuggel-abzulenken. Wissen tun die unschuldigen Reisenden jedoch meist nichts davon.
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Narcotourismus – ein neuer „Geschäftszweig“ südamerikanischer Drogenkartelle

Verunglückter Bus bei Papallacta Verunglückter Bus bei Papallacta, 30 Kilometer vor Quito | Bild (Ausschnitt): © Fiscalía General del Estado Ecuador [CC BY-SA 2.0]  - Flickr „Ich habe ihr noch gesagt, dass sie nicht dorthin fahren soll, denn hier leben wir doch glücklich und es wäre nicht notwendig, diese Reise zu machen, aber sie hat nur geschwärmt, weil sie davon träumte, das Meer in Ecuador zu sehen.“ Besagte Reise sollte die letzte ihres Lebens werden und endete am Morgen des 14. August um 2:50 Uhr auf der holprigen Landstraße von Papallacta nach Pifo in Ecuador, 30 Kilometer vor Quito, mit einem Zusammenprall mit einem Jeep. Elsa Vergara, die die Warnungen ihres Freundes Rafael Hurtado ignorierte, war eines der 23 Todesopfer des Busunglücks. Wie viele der anderen Verunglückten auch, lebte sie als Hausfrau in einem beliebten Stadtviertel von Cali in Kolumbien.
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Die Gewalt in Medellín flammt wieder auf

 Sicht auf Medellín von der berüchtigten Komune 13 aus  | Bild (Ausschnitt): © Armando Reques  [(CC BY-SA 2.0) ]  - flickr Das milde Klima, die schöne Lage zwischen grünbewachsenen Bergen, das Blumenfest im August, die roten Freiluftrolltreppen, Botero-Skulpturen, Salsa und Tango – In den vergangenen Jahren hat sich Medellín von einer der gefährlichsten Städte der Welt und dem Zentrum des Medellín-Kartells unter Pablo Escobar zu einem Touristenmagneten gewandelt. Mittlerweile kommen jedes Jahr rund 600.000 internationale Besucher in die angesagte und innovative Stadt. Doch das könnte sich schnell wieder ändern.
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Drogenkrieg in Mexiko entwickelt sich zu einer Gefahr für den Tourismus

 Patrollierende Soldaten an einem Strand des Urlaubsorts Puerto Morelos nahe Cancún | Bild (Ausschnitt): © Joe LeBlanc  [(CC BY-NC 2.0) ]  - Flickr Anfang April fanden bei einer Auseinandersetzung zwischen mexikanischen Drogenbanden in dem Urlaubsparadies Cancún, in der zurzeit mehr als 100 000 Touristen den Spring Break feiern, innerhalb von 36 Stunden 14 Personen den Tod. Bereits im Februar wurden bei einer Explosion auf einer Fähre zwischen dem beliebten Touristenort Playa del Carmen und der Insel Cozumel mindestens 20 Menschen verletzt.
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Vier Jahre Cannabis-Legalisierung in Uruguay – eine Bilanz

Marihuana  Bild (Ausschnitt): © Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel und Drogengeschäften verringern, indem Cannabis vom Schwarzmarkt genommen wird. Durch Aufklärungs- und Präventionskampagnen die Gesundheit der Bürger fördern. Die bisherige paradoxale Gesetzgebung, die den Besitz geringer Mengen für den Eigengebrauch, aber nicht den Erwerb erlaubt hatte, abschaffen. So lauten die offiziellen Ziele des Gesetzes 19172 , mit dem Uruguay zum ersten Land der Welt avancierte, in dem der Markt für und der Konsum von nicht-medizinischem Cannabis vollständig legalisiert und reguliert ist.
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Eskalierender Drogenkrieg erreicht Mexikos Tourismushochburgen

Mexikanische Soldaten am Strand Soldaten, die an einem Strand patroullieren - in Mexiko kein seltenes Bild. | Bild (Ausschnitt): © churl [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In vielen mexikanischen Schulen gibt es mittlerweile Übungen, die die Schüler auf mögliche Schusswechsel vorbereiten sollen. In La Paz im Bundestaat Baja California Sur nehmen bereits Grundschulkinder daran teil. Man hört dann Maschinengewehrsalven vom Band und sieht Polizisten mit gezückten Waffen durch die Klassenräume laufen. Die Schüler müssen sich bäuchlings auf den Boden legen, es ertönt eine Durchsage, dass sie Ruhe bewahren sollen. In manchen Bundestaaten sind solche Übungen zwei Mal pro Jahr vorgeschrieben. Grund dafür ist der brutale Drogenkrieg, der Mexiko nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Regierung geht offenbar davon aus, dass die durch ihn ausgelöste Gewalt jederzeit auch Schulen treffen kann.
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Jamaika: Steigende Mordrate trotz liberaler Drogenpolitik

  Bild (Ausschnitt): © Yellowj - Dreamstime.com Die schockierende Realität: Die jamaikanische Mordrate ist im Vergleich zum letzten Jahr fast um 20 Prozent gestiegen. Seit Januar mussten 639 Menschen ihr Leben lassen. Anfang Juni wurden innerhalb einer Woche 33 Menschen in ländlichen Regionen und 21 in städtischen Regionen ermordet. Die Morde sind hauptsächlich eine Folge der Rivalität verschiedener Gangs, welche sich mit dem Drogenhandel finanzieren. Seit 2009 schien die Rate zu sinken, aber seit 2014 steigt sie.
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Uruguay: Staat kündigt Cannabis-Verkauf an

  Bild (Ausschnitt): © Yellowj - Dreamstime.com Cannabis kann in Uruguay mittlerweile bereits auf zwei Wegen legal erworben werden. Zum einen ist es jeder Person erlaubt bis zu sechs Cannabis-Pflanzen im eigenen Haushalt zu züchten. Die zweite Möglichkeit ist die Mitgliedschaft in einem der sogenannten Cannabis-Clubs, in dem für jedes Mitglied bis zu 480 Gramm jährlich produziert werden dürfen. Nun wird auch der letzte Schritt im Prozess der Legalisierung vollzogen und die dritte Möglichkeit des legalen Drogenerwerbs initiiert: Cannabis kann, nach einer persönlichen Registrierung, in ausgewählten Apotheken im Land gekauft werden.
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