Schlagwort-Archive: UNODC

Mosambik und UNODC verschärfen den Kampf gegen den ansteigenden Drogenhandel

 Der Flughafen von Maputo ist ein wichtiges Drehkreuz für den Drogenschmuggel in Mosambik  | Bild (Ausschnitt): ©  Enrique Mendizabal [(CC BY-ND 2.0)]  - Flickr Im Februar dieses Jahres einigten sich Mosambik und das UNODC auf die Schaffung einer Task Force, um die grenzüberschreitende Bekämpfung des Drogenschmuggels an den Flughäfen zu intensivieren. Die Europäische Union unterstützt das Projekt im Rahmen ihres „Cocaine Route Programme“ mit 4,4 Millionen Dollar.
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Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels misslingen in Lateinamerika

 Trotz zahlreicher Eradikationsmaßnahmen hat Kolumbien noch keinen Erfolg gegen die Kokainproduktion erreicht | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach dem jährlichen Bericht über den internationalen Drogenhandel des US State Department wird Lateinamerika auch in Zukunft seinen Kampf gegen organisierte Kriminalität und den Drogenhandel nicht gewinnen können. Korruption und der transnationale Schmuggel sind immer noch in vielen mittel- und südamerikanischen Staaten vorzufinden: Mehr als die Hälfte der 20 lateinamerikanischen Ländern gehören entweder zu den weltweit größten Produzenten von Kokain beziehungsweise Marihuana, oder sind als Transitstaat vom Drogenhandel betroffen.
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Kolumbien: Machtkämpfe krimineller Gruppen gefährden Kokasubstitution

Koka-Pflanzen  Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Als im November 2016 die kolumbianische Regierung und die FARC einen Friedensvertrag unterzeichneten, der den seit mehreren Jahrzehnten schwelenden Konflikt zwischen den beiden Parteien beendete, schien auch eine Lösung für das Kokainproblem des südamerikanischen Landes gefunden zu sein. Das Programa Nacional Integral de Sustitución de Cultivos de Uso Ilícito, kurz PNIS, sollte Bauern aus ihrer Abhängigkeit vom Kokaanbau befreien und ihnen ermöglichen, auf legale Kulturen umzusteigen. Doch nur etwa eineinhalb Jahre später ist das Programm gefährdeter denn je.
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Myanmar: Zusammenarbeit mit UNODC führt zu Neuausrichtung der Drogenpolitik

Schlafmohn Myanmar ist hinter Afghanistan der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit. | Bild (Ausschnitt): © Alastair Rae [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende Februar gaben die myanmarische Regierung und das UNODC in einer gemeinsamen Erklärung die Neuausrichtung der Drogenpolitik des südostasiatischen Landes bekannt. Dabei wurde eine neue Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel und beim Umgang mit Drogenkonsumenten zum Ziel ausgegeben. Das Land will den restriktiven und punitiven Ansatz, den es bislang verfolgte, zumindest zum Teil hinter sich lassen.
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Kolumbien: Kriminelle Gruppen nutzen Nationalparks für illegale Aktivitäten – mit katastrophalen ökologischen Folgen

Sierra Nevada del Cocuy Nationalpark Der Parque Nacional Sierra Nevada del Cocuy ist einer der insgesamt 59 kolumbianischen Nationalparks. | Bild (Ausschnitt): ©  YoTuT [CC BY 2.0]  - Flickr Kolumbien ist eines der an biologischer Vielfalt reichsten Länder der Welt. Der südamerikanische Staat beheimatet eine enorme Artenvielfalt – 10 Prozent der auf der Erde vorkommenden Spezies finden dort ein Zuhause. Die Nähe zum Äquator, die unterschiedlichen Höhenlagen und die abwechslungsreichen klimatischen Bedingungen haben facettenreiche Ökosysteme zur Folge. Doch die Harmonie der Natur wird durch eine Vielzahl von kriminellen Gruppen gefährdet, die Nationalparksarks als Rückzugsort und für die Durchführung ihrer illegalen Aktivitäten nutzen.
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Drogenwirtschaft Paraguays korrumpiert Staat und Gesellschaft

 Der illegale Drogenschmuggel führt regelmäßig auf die Grenzstädte Ponta Porã und Pedro Juan Caballero zurück  | Bild (Ausschnitt): © Luís Costa [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Paraguay gehört nach Angaben der UNODC zu einem der fünf größten Marihuana-Produzenten weltweit. Doch nach dem SENAD konsumiert nicht mal ein Prozent der Paraguayer Marihuana. Daraus resultiert, dass fast die ganze Cannabisproduktion auf dem Schwarzmarkt landet und für den illegalen Export verwendet wird. Während nur 20 Prozent nach Argentinien, Peru und Bolivien geschmuggelt wird, gelangen 80 Prozent an den brasilianischen Nachbar. Von dort verkaufen und verteilen Gangs die Ware im ganzen Staat. Laut der UNO liegt das Epizentrum des paraguayischen Drogengeschäfts circa 500 Kilometer von der Hauptstadt Asunción entfernt.
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Afrika: Vom Umschlagplatz zum Absatzmarkt?

 In Albanien wurden vor einigen Tagen 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt | Bild (Ausschnitt): ©  Marco Verch [CC BY 2.0]  - flickr

541 Kilogramm Kokain beschlagnahmte Marokkos Bundespolizei Mitte Februar im Hafen von Casablanca. Der Drogenfund in Marokko zeigt erneut, wie wichtig der afrikanische Kontinent als Umschlagplatz für den internationalen Drogenschmuggel geworden ist. Ob das aus Südamerika stammende Kokain für den europäischen Markt bestimmt war, ist noch unklar.

Unabhängig davon ist Afrika aufgrund seiner geographischen Lage, direkt ... weiterlesen >>

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Nigeria: Wie sich Boko Haram mit Drogen finanziert

Nigerian_Army_Boko_Haram_demonstration Hauptwidersacher Boko Harams: die nigerianische Armee | Bild (Ausschnitt): © VOA/Nicolas Pinault [Public Domain]  - Wikimedia Commons Eine ganze Region droht durch den Kampf der nigerianischen Terrororganisation Boko Haram ins Chaos zu stürzen. Mit Geld aus dem Drogenhandel können sich die Extremisten nahezu ungehindert mit Waffen und Personal versorgen. Denn trotz Gebietsverlusten gelingt es Boko Haram nach wie vor, den Norden des Landes mit stets neuen Bluttaten heimzusuchen.
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Drogenhandel in Südostasien profitiert von Laos` Schlüsselposition

 Eine asiatische Drogenkonsumentin raucht Opium | Bild (Ausschnitt): © Digitalpress  - Dreamstime In Vietnam wurde am 9. Januar der bislang größte Drogenfund des Landes ausgemacht. Nach Angaben der Polizei wurde ein Pärchen auf zwei Motorrädern aufgehalten – mit 171 Kilogramm Heroin im Gepäck. Das Paar soll Teil eines Drogenhändlerrings in Laos sein und muss nun schwere Konsequenzen fürchten. Schon bei erheblich geringeren Mengen wird in Vietnam die Todesstrafe über Rauschgifthändler verhängt.
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ISIS baut radikalen Drogenmarkt in Westafrika auf – Sind die Drogen jetzt Afrikas neuer Feind?

Tramadol-Missbrauch Tramadol wird auf dem westafrikanischem Kontinent langsam zu einem sehr starken Abhängigkeitsproblem.  | Bild (Ausschnitt): © frankieleon [CC BY 2.0]  - Flickr Auf dem westafrikanischen Kontinent gibt es ein stark wachsendes Problem, dass kürzlich internationale Aufmerksamkeit weckte. Das UNODC in dieser Woche eine ernstzunehmende Warnung an die internationale Gemeinschaft entsandt. Diese Warnung richtet sich an das Drogenproblem mit dem synthetischen Opioid „Tramadol“, der sich vor allem in der Sahelzone Westafrikas seit 2013 sehr schnell ausgebreitet hat. Laut dem letzten Weltdrogenreport des UNODCs stiegen die Beschlagnahmungen dieser Droge in der Region von 300 Kilogramm auf mehr als drei Tonnen pro Jahr. Diese Erhöhung ist deshalb so gravierend, weil das Problem mit den Drogen dem afrikanischen Kontinent schon seit langer Zeit ein Dorn im Auge ist: Der Drogenkonsum ist dort doppelt so hoch wie weltweit. Über 15 Prozent der afrikanischen Bevölkerung haben in der gegenwärtigen Zeit ein Drogenproblem.
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