Schlagwort-Archive: UNODC

Argentinien: Das Problem mit synthetischen Drogen

Ecstasy Pills  Bild (Ausschnitt): © Chris Breikss [CC BY 2.0]  - Flickr In dem bisherigen Drogentransitland stieg in den letzten Jahren die Produktion von synthetischen Drogen immens an. Zwischen Januar und Oktober 2016 wurden laut argentinischen Behörden 139 204 synthetische Drogen in Pillenform konfisziert. Das sind 500 Prozent mehr als im Jahr 2015. Diese Entwicklung könnte eine Gefahr für die Argentinier werden, die unter der Drogenwirtschaft zu leiden hätten.
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Internationale Drogenkontrolle erzeugt Leiden durch fehlende Medikamente

 Painkillers  | Bild (Ausschnitt): ©  Eric Norris [CC BY 2.0]  - flickr Über 75 Prozent der Weltbevölkerung haben derzeit nahezu keinen Zugang zu verschiedenen schmerzlindernden Präparaten. Die WHO schätzt, dass jährlich mehrere zehn Millionen Menschen unter extremen Schmerzen leiden, weil sie keinen Zugang zu kontrollierten Medikamenten, insbesondere Opiaten, haben. Verantwortlich dafür ist vor allem der internationale „War on Drugs“.
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Pakistan: Großbritanniens Unterstützung im Drogenkrieg fördert Anwendung der Todesstrafe

Galgen  Bild (Ausschnitt): ©  Jaime Pérez [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Pakistan ist eines der wichtigsten Transitländer im Drogenhandel. Trotz der strengen Gesetze bezüglich Besitz und Verkauf ist der Rauschgiftmarkt kombiniert mit Korruption und Gewalt ein zentrales Problem. Die Unterstützung der Anti-Drogen-Kampagnen in Pakistan ist allerdings moralisch fraglich, da das Land noch die Todesstrafe bei Drogendelikten praktiziert.
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Pakistan: HIV breitet sich durch Drogenkonsum aus

Heroin Spritze  Bild (Ausschnitt): © B.A.D. [CC BY-NC 2.0]  - flickr Am Rande der Stadt Karatschi in Pakistan befindet sich das „Paradies“. Doch es ist alles andere als das. Es ist eine Müllhalde auf der hunderttausende Drogensüchtige leben. Sie liegen dort, umgeben von Dreck und viele starren mit leerem Blick in den Himmel. Rund 750.000 Süchtige aus Pakistan suchen dort Unterschlupf. Die meisten von ihnen sind Heroinabhängig. Aber dieser Ort ist nicht der einzige der Stadt. Die Drogensucht hat deutliche Spuren dort hinterlassen: Überall sind Junkies zu sehen, oft leben sie unter Brücken, auf der Straße oder eben auf Müllhalden. Viele werden von ihren Familien wegen ihrer Sucht verstoßen und landen deswegen auf der Straße.
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Bolivien: Positive Auswirkungen des Koka-Anbaus auf die Bauern

Kokabauern feiern in Bolivien  Bild (Ausschnitt): © Matthew Straubmuller [CC BY 2.0]  - flickr

Der Anbau der Kokapflanze und der Konsum ihrer Blätter lässt sich in der  Kultur Boliviens über tausend Jahre zurückverfolgen. Durch das Kauen der Blätter wird ein Alkaloid freigesetzt, „das Hunger betäubt, Erschöpfung lähmt [und] leicht berauscht“. Da aus der Pflanze allerdings die Rauschdroge Kokain hergestellt werden kann, setzten Außenstehende wie die USA Bolivien unter Druck. ... weiterlesen >>

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Kolumbien: Regenwälder fallen illegalen Kokaplantagen zum Opfer!

Abholzungsarbeiten im Regenwald  Bild (Ausschnitt): © Rettet den Regenwald e.V. (Rainforest Rescue) [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Kokain zerstört Leben und viele Familien zerbrechen daran. Aber nicht nur der Konsum ist das Problem. Illegale Koka-Plantagen sind Schuld an der Zerstörung der Regenwälder, vor allem in Kolumbien. Kolumbiens Wälder sind die Heimat vieler Tier- und Pflanzenarten und viele davon sind vom Aussterben bedroht. Jeden Tag werden 111 Hektar an Regenwald abgeholzt. Von 2014 auf 2015 wuchsen die Anbaugebiete von 69.000 auf 96.000 Hektar um 39 Prozent. Aber auch vor geschützten Reservaten wird kein Halt gemacht, 2015 waren schon 11.837 Hektar betroffen.
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Schwerer Vorwurf: UNODC baut neben Alternativprogrammen selbst illegales Koka an

Bauern in Peru  Bild (Ausschnitt): © Water, Land and Ecosystems [CC BY-NC 2.0]  - flickr Peru zählt zu den größten Kokain-Produzenten weltweit und ist beherrscht von Korruption. Dieser Verdacht fällt nun nicht nur auf das Militär oder die Polizei, sondern auch auf Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Lange Zeit hatten die Bauern keine Alternative zum Coca-Anbau und wurden von der Drogen-Mafia massiv unter Druck gesetzt. In vielen armen, abgeschotteten Regionen fehlte den Farmern schlichtweg das Wissen über andere Vorgehensweisen. Die Regierung versuchte den Bauern immer wieder ins Gewissen zu reden, die Coca-Pflanzen nur für legale Produkte weiterzuverkaufen, allerdings war die Motivation sehr klein. Vor allem die Besuche der US-amerikanischen Anti-Drogen-Polizei endeten oft in blutigen und gewaltsamen Konflikten. Sie entwurzeln die Koka-Pflanzen und zerstören so die Lebensgrundlage vieler Menschen.
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Philippinen: „Menschenrechte sind mir egal.“ – Tote, Lynchjustiz und Verhaftungen: Präsident Dutertes Kampf gegen die Drogen

  Bild (Ausschnitt): © Davao Today [CC BY-ND 2.0]  - Flickr

Der Präsident der Philippinen Rodrigo Duterte sorgt mit seinem radikalen Kampf gegen die Drogenprobleme des Landes wieder für Schlagzeilen. Am vergangenen Sonntag veröffentlichte er die Namen von über 160 Staatsbediensteten, die vermeintlich Kontakte zur philippinischen Drogenmafia aufweisen sollen. Ihnen soll eine Frist von 24 Stunden gestattet worden sein, sich den Behörden zu ergeben. Sollten sie ... weiterlesen >>

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„Shoot First, Ask Later“ – El Salvador ist das tödlichste Nicht-Kriegs-Land

Die Mordrate in El Salvador ist die höchste weltweit. Die Mordrate in El Salvador ist die höchste weltweit. | Bild (Ausschnitt): © European External Action Service [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

„Wir befinden uns im Krieg“, erklärte El Salvadors Polizeichef für innere Angelegenheiten im Februar dieses Jahres. Streng genommen ist diese Aussage nicht korrekt. Denn der salvadorianische Bürgerkrieg ist seit 25 Jahren beendet. Linke Guerilla-Gruppen hatten zwölf Jahre lang gegen die von den USA unterstützte Militärregierung gekämpft. Trotzdem hat das Land in den vergangenen zwei Jahrzehnten ... weiterlesen >>

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Der Hafen von Santos: Wo Drogen, Korruption und Ignoranz aufeinandertreffen

Hauptdrehkreuz für Drogenschmuggel nach Europa: der Hafen von Santos in Brasilien Hauptdrehkreuz für Drogenschmuggel nach Europa: der Hafen von Santos in Brasilien | Bild (Ausschnitt): ©  IT Decisions [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Brasilien ist das Hauptdrehkreuz für den Drogenschmuggel von Lateinamerika nach Afrika, Asien und Europa. Der „War on Drugs“ geht in dem größten Land Lateinamerikas nur sehr schleppend voran. Der brasilianische Anteil an den in Südamerika beschlagnahmten Drogen betrug in den vergangenen Jahren nur sieben Prozent. Von 2010 bis 2014 konnten in Brasilien etwas mehr als ... weiterlesen >>

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