Schlagwort-Archive: USA

Korruption und Drogenhandel haben Venezuela und dessen Gefängnisse fest im Griff

 Das Uribana Gefängnis in Venezuela nach einem blutigen Aufstand 2013  | Bild (Ausschnitt): © Diariocritico de Venezuela  [CC BY 2.0]  - Flickr 68 Tote – So viele Opfer hat ein Brand in einem Gefängnis in Valencia, einer Stadt im Norden von Venezuela, Ende März gefordert. Und die Tragödie ist nicht die erste ihrer Art. Doch sie führt uns erneut die menschenunwürdigen Zustände, die in den meisten lateinamerikanischen Gefängnissen herrschen, vor Augen.
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Hafen von Santos: Schlüsselkorridor für Kokain auf dem Weg nach Europa

Luftbild von Santos Luftbild von Santos im Bundesstaat São Paulo. | Bild (Ausschnitt): ©  Agencia CNT de Noticias [CC BY 2.0]  - Flickr Brasilianische Sicherheitskräfte haben im Hafen der in der Nähe von São Paulo gelegenen Stadt Santos mehr als zwei Tonnen Kokain sichergestellt – ein neuer Rekordwert. Die Drogen wurden an einem Containerterminal am Kai in Guaruja, einer Gemeinde, die etwa 10 Kilometer westlich von Santos liegt, gefunden. Sie waren in drei Containern versteckt, die Kaffee, Zucker und Soja transportierten und auf ein Schiff namens Cap San Marco geladen werden sollten, welches unter anderem in den Häfen in Hamburg, Le Havre und Algeciras einläuft. Laut Globo soll nun eine Ermittlung der Behörden die am Schmuggelversuch beteiligten Personen und Drahtzieher identifizieren.
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Kokainproduktion in Kolumbien so hoch wie nie

 Kolumbianischer Polizist bei der Zerstörung eines Drogennlabors. | Bild (Ausschnitt): © Policia Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - flickr Im Zeitraum zwischen dem 5. und 9. März dieses Jahres konnte das kolumbianische Militär 8,1 Tonnen Kokain beschlagnahmen. Im Zuge der Operation wurden 5,3 Tonnen der Droge im Golf von Urabá, 1,6 Tonnen im Hafen von Santa Marta und 1,2 Tonnen an der Grenze zu Ecuador konfisziert. Der Golf von Urabá ist wegen seiner geographischen Lage sowie der Nähe zur Atlantik- und Pazifikküste gut für illegale Organisationen, um große Mengen Kokain aus dem Land zu schmuggeln. Die 5.1 Tonnen waren zwischen einer Schiffsladung Bananen versteckt und sollten nach Belgien gebracht werden, von wo das Kokain weiter über den Kontinent verteilt werden sollte.
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Präsidentschaftswahl in Costa Rica: Kann der neue Amtsinhaber der Drogenproblematik Herr werden?

Carlos Alvarado Quesada Der neue costa-ricanische Präsident Carlos Alvarado Quesada bei einer Debatte mit Studenten des "Tecnológico de Costa Rica". | Bild (Ausschnitt): © MadriCR [CC BY-SA 4.0]  - Wikimedia Commons Carlos Alvarado Quesada ist neuer Präsident Costa Ricas. Der 38-jährige Journalist und ehemalige Arbeitsminister der linksliberalen Regierungspartei PAC (Partido Acción Ciudadana) erhielt am Ostersonntag etwa 60 Prozent der Wählerstimmen und konnte sich somit gegen seinen Konkurrenten, den evangelikalen Priester Fabricio Alvarado Muñoz, durchsetzen. Rund 3,3 Millionen Costa-Ricaner waren dazu aufgerufen, ihr neues Staatsoberhaupt zu bestimmen.
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Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels misslingen in Lateinamerika

 Trotz zahlreicher Eradikationsmaßnahmen hat Kolumbien noch keinen Erfolg gegen die Kokainproduktion erreicht | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach dem jährlichen Bericht über den internationalen Drogenhandel des US State Department wird Lateinamerika auch in Zukunft seinen Kampf gegen organisierte Kriminalität und den Drogenhandel nicht gewinnen können. Korruption und der transnationale Schmuggel sind immer noch in vielen mittel- und südamerikanischen Staaten vorzufinden: Mehr als die Hälfte der 20 lateinamerikanischen Ländern gehören entweder zu den weltweit größten Produzenten von Kokain beziehungsweise Marihuana, oder sind als Transitstaat vom Drogenhandel betroffen.
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Guatemala und Mexiko intensivieren Kampf gegen den Drogenschmuggel

 Guatemala rückt nach Mexiko immer mehr ins Zentrum des Drogenkrieges | Bild (Ausschnitt): © PuroGuro [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Laut einem Bericht des internationalen Suchtstoffkontrollrates sind im Jahr 2016 rund 76 Prozent des weltweiten Kokains über die mittelamerikanische Route in die USA geschmuggelt worden. Auch im vergangenen Jahr konnte die USA keinen Rückgang der geschmuggelten Drogen in ihr Land verzeichnen – im Gegenteil. 2017 wurde vermerkt, dass die Wichtigkeit Guatemalas als Drogentransitstaat extrem zugenommen hat. Das mexikanische Sekretariat der Marine (SEMAR) kooperiert nun mit seinem Nachbarstaat Guatemala, um gezielt gegen den internationalen Drogenschmuggel vorzugehen.
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Kolumbien: Machtkämpfe krimineller Gruppen gefährden Kokasubstitution

Koka-Pflanzen  Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Als im November 2016 die kolumbianische Regierung und die FARC einen Friedensvertrag unterzeichneten, der den seit mehreren Jahrzehnten schwelenden Konflikt zwischen den beiden Parteien beendete, schien auch eine Lösung für das Kokainproblem des südamerikanischen Landes gefunden zu sein. Das Programa Nacional Integral de Sustitución de Cultivos de Uso Ilícito, kurz PNIS, sollte Bauern aus ihrer Abhängigkeit vom Kokaanbau befreien und ihnen ermöglichen, auf legale Kulturen umzusteigen. Doch nur etwa eineinhalb Jahre später ist das Programm gefährdeter denn je.
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Afghanistan: Ohne Frieden, kein Ende der Opiumproduktion

 Soldaten bei einer Operation zur Drogenbekämpfung in der südlichen Provinz Helmand | Bild (Ausschnitt): © Crown Copyright [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Drogenwirtschaft hält in Afghanistan hunderttausende Menschen am Leben. Gleichzeitig treibt sie den internationalen Krieg zwischen dem Land am Hindukusch und der westlichen Gemeinschaft voran, da sie der radikalislamischen Taliban als Finanzierungsquelle dient. Das US-amerikanische Ziel ist die Unterdrückung der Macht der Terrororganisation, die laut der Regierung Trumps das Leid allen Übels ist. Nun setzen die USA auf die zusätzliche Unterstützung von Drohnen und Raketen, um die florierende Drogenproduktion zu vernichten.
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Marokko: Traditioneller Haschischanbau hemmt entwicklungspolitischen Fortschritt

 Haschisch - auch "morrocan chocolate" genannt. | Bild (Ausschnitt): © Steffen Geyer [CC BY-NC 2.0]  - flickr Schon seit langer Zeit ist das Verhältnis und politische Klima zwischen dem Königreich Marokko und seinem Nachbarstaat Algerien äußerst schlecht. Aufgrund des permanenten Konflikts um das Gebiet der Westsahara ist die Grenze der beiden Staaten seit 1994 komplett geschlossen und ihre Beziehung über die letzten Jahrzehnte hinweg geprägt durch Provokationen, falschen Anschuldigen und Missgunst geprägt.
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Mexiko als der neue Großproduzent von Schlafmohn

 Die südmexikanische Region Guerrero ist das größte Schlafmohngebiet des Landes | Bild (Ausschnitt): © Lara Danielle [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Mexiko gehört weltweit zu den führenden Produzenten und Exporteuren von Drogen. Seit Jahrzehnten ist das Land für seine Cannabisherstellung bekannt. Aufgrund der strategischen Lage gilt es auch als wichtiger Transitstaat für den Kokainschmuggel aus Südamerika. Nun steht der Staat nach Afghanistan und Myanmar an dritter Stelle der Weltrangordnung für den Schlafmohnanbau. Die Kultivierung der illegalen Pflanze, die Grundsubstanz für Opium und Heroin, steigt in Mexiko rapide an. In den letzten Jahren hat sich der Export der halluzinogenen Droge verdreifacht.
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