Schlagwort-Archive: War on Drugs

Myanmar: illegaler Schlafmohnanbau als einziger Überlebensweg

 Der illegale Schlafmohnanbau sichert den Lebensunterhalt der Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): © Nakarinz - Dreamstime.com In Myanmar sind viele Bauern abhängig vom Schlafmohnanbau. Vor allem der Bürgerkrieg, der in Teilen des Landes herrscht, begünstigt die Kultivierung der gesetzeswidrigen Pflanze. Der Fokus der noch relativ neuen Regierung liegt primär in der Armutsbekämpfung sowie der wirtschaftlichen Entwicklung.
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Präsidentschaftswahl in Mexiko: Kann ein neues Staatsoberhaupt das Land aus der Gewaltspirale ziehen?

Enrique Peña Nieto Peña Nieto ist seit 2012 Präsident von Mexiko. Er führte den brutalen Drogenkrieg seines Vorgängers weiter. | Bild (Ausschnitt): © World Economic Forum [CC BY-NC-SA 2.0]  - Flickr In Mexiko wird am 1. Juli 2018 ein neuer Präsident gewählt. In den letzten Jahren versank das lateinamerikanische Land in einem Strudel aus Angst und Gewalt. Kann ein neues Staatsoberhaupt Hoffnung für die mexikanische Bevölkerung bringen? Wie äußern sich die Präsidentschaftskandidaten bezüglich der Bekämpfung der Drogenkriminalität?
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Wirtschaftliche Öffnung Kubas könnte Drogenpolitik vor bislang unbekannte Herausforderungen stellen

US-Drogenpatrouille in der Karibik  Bild (Ausschnitt): © U.S. Navy photo by Lt. Ed Early [Public Domain]  - Wikimedia Commons Kuba liegt im Zentrum einer Region, die einige der größten Drogenproduzenten und –abnehmer der Welt beheimatet, in der Folge von anhaltenden Gewaltwellen heimgesucht wird und als eine der gefährlichsten der Erde gilt. Dennoch weist Kuba die niedrigste Mordrate der gesamten westlichen Hemisphäre auf. Von der Gewalt, wie sie andere lateinamerikanische und karibische Länder kennen, blieb der Inselstaat bislang verschont. Das dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass der Drogenhandel, der das bestimmende Problem der Region ist, in Kuba zu vernachlässigen ist. Das Land ist so gut wie nicht in den internationalen Drogenmarkt eingebunden. Mit der Revolution und der Machtübernahme durch Fidel Castro 1959 verschwanden Kokain bzw. Heroin in Kuba praktisch über Nacht. Für die Bewohner der Insel wurde es so gut wie unmöglich, an Drogen zu gelangen. Kubanische Offizielle haben in der Vergangenheit mehrfach betont, sie würden Kuba drogenfrei halten und das scheint auch den Tatsachen zu entsprechen.
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Neues Gesetz zur inneren Sicherheit in Mexiko: Menschenrechtsaktivisten warnen vor militärischer Willkür

mexikanische Armee  Bild (Ausschnitt): © (c) Jmrobledo - Dreamstime Vor fast  zwölf Jahren rief der damalige Präsident Felipe Calderón in Mexiko zum sogenannten „War on drugs“ auf. Seitdem werden Drogenkartelle vom mexikanischen Staat massiv bekämpft. Nicht selten wird die Polizei dabei vom Militär unterstützt. Mitte Dezember wurde ein neues Gesetz zur inneren Sicherheit verabschiedet, welches den Einsatz von Militär im Landesinneren gesetzlich legitimiert. Zahlreiche nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen kritisieren diesen Schritt. Sie befürchten willkürliche Einsätze von Soldaten, nicht nur im Kampf gegen das organisierte Verbrechen.
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Drogenkontrolle und Menschenrechte: Wir brauchen Lösungen, welche die Ärmsten der Gesellschaft nicht zurücklassen

Dark days and darker nights. Anti-Drogen-Kampagnen wirken vielschichtig und beinträchtigen die Rechte vieler Menschen und ganzer Gemeinden.  | Bild (Ausschnitt): ©  Neil Moralee [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Handel mit illegalen Drogen bringt den Verkäufern jährlich mehrere hundert Milliarden US-Dollar ein – laut den Angaben der Drug Enforcement Administration (DEA) erzielt nur das weltweite Erdölgeschäft einen ähnlich hohen Umsatz. Nachdem die meisten Rauschgiftpflanzen in den Regionen Lateinamerikas und Asiens angebaut werden, gehen die Regierungen dort besonders harsch gegen Drogenkriminalität vor. In Mexiko wird seit Jahren ein Krieg gegen die im Drogenhandel tätigen kriminellen Gruppen geführt, auf den Philippinen geht Präsident Duterte brutal gegen Drogenbesitz und -handel vor und auch in Kolumbien sieht es nicht besser aus.
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In Mexiko müssen wegen Menschenrechtsverletzungen angeklagte Soldaten nicht mit einer Verurteilung rechnen

Soldaten Mexiko Bei 505 Prozessen gegen wegen Menschenrechtsverletzungen angeklagter Soldaten gab es in Mexiko zwischen 2012 und 2016 nur 16 Verurteilungen. | Bild (Ausschnitt): ©  Kinolamp [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Trotz Reformen im Justizsektor gelingt es dem mexikanischen Staat auch weiterhin nicht, adäquat gegen Soldaten und andere Militärangehörige vorzugehen, denen Menschenrechtsverletzungen und andere Verbrechen vorgeworfen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine bereits Anfang November veröffentlichte Studie des Washington Office on Latin America (WOLA). Einmal mehr wird dadurch auf die negativen Folgen verwiesen, die die Militarisierung des Kampfes gegen Drogen und die organisierte Kriminalität mit sich bringt.
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Philippinen: Video zeigt illegale Hinrichtungen durch die Polizei

Polizeiauto und Polizist, Philippinen Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Nachrichtenagentur Reuters Filmmaterial, welches illegale Hinrichtungen durch philippinische Beamte  zeigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Brian Evans [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Nachrichtenagentur Reuters Filmmaterial, welches illegale Hinrichtungen durch philippinische Beamte zeigt - am Tag nachdem Präsident Duterte die Polizei vom Anti-Drogen-Kampf abgezogen hatte.
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DEA Mission in Honduras führte zu Tod von Zivilisten

US Militär Helikopter  Bild (Ausschnitt): ©  USASOC News Service [CC BY 2.0]  - Flickr Der 11.Mai 2012, in Ahuas, an der Mosquito-Küste im Osten von Honduras. Ein Propellerflugzeug landet am Stadtrand, Menschen laden Pakete aus und bringen sie zu einem Truck in der Nähe. Sie sind Drogenschmuggler. Bei der Ladung handelt es sich um 400 Kilogramm Kokain. Der Truck fährt zu einer Anlegestelle am Río Patuca, die Drogen werden auf ein Motorboot geschafft. Doch die Schmuggler sind nicht allein. Eine Anti-Drogen Einheit, bestehend aus honduranischen Polizisten und Soldaten und Agenten der US- amerikanischen DEA, ist ihnen schon länger auf den Fersen. Sie führen zusammen die Operation Anvil durch, um Drogenlieferungen auf dem Weg nach Norden abzufangen.
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Uruguay: Fokus auf Prävention und Behandlung

Therapieeinrichtung - Texas Therapieeinrichtung. | Bild (Ausschnitt): © Billy Hathorn [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons 2005 wurde in Uruguay ein Fond gegründet aus Mitteln, die von Drogenhändlern beschlagnahmt werden. Seit 2010 flossen 14 Millionen US-Dollar in den Fond. Damit soll die Kriminalität gestoppt werden. Dies beinhaltet die Finanzierung von Drogenprävention, Behandlungs- und Rehabilitationsprogrammen und Strafverfolgungsinstitutionen, so Uruguays Nationaler Drogenrat (Junta Nacional de Drogas - JDN). Die Gesellschaft soll von den beschlagnahmten Geldern profitieren, indem durch Institutionen verschiedene Dienstleistungen bereitgestellt werde
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Ist Kambodschas Kampf gegen die Drogen eher schädlich als hilfreich?

Injektionsspritzen zum Spritzen von Drogen Zur HIV-Prävention in Kambodscha stellen NGOs Drogenabhängigen saubere Spritzen zur Verfügung. | Bild (Ausschnitt): © Nathan Forget [CC BY 2.0]  - Flickr Seit dem ersten Januar hat die Polizei Kambodschas mehr als 10.000 Menschen wegen Drogendelikten verhaftet. Im gesamten letzten Jahr wurden 9 800 Menschen im Zusammenhang zu Drogen festgenommen. Schuld an der steigenden Zahl von Verhaftungen ist die neue Anti-Drogenkampagne. Jene reagiert auf die steigende Beliebtheit von Methamphetamin, also Yaba Tabletten und Crystal Meth. Sie gelten als die meist genutzten Drogen in der gesamten Region. Kambodscha grenzt an Laos und Thailand an, zwei der drei Länder des Goldenen Dreiecks. Auf ursprünglich sechs Monate angelegt, wurde die Kampagne vom Premierminister Hun Sen bis zum Jahresende verlängert. Zudem bekommt sie ein Budget von einer Million US-Dollar. Jenes soll für Bildung, Ausrüstung, Behandlung und als Bonus für die beteiligten Polizisten benutzt werden. Es werden nicht nur Menschen verhaftet, die Drogen konsumieren oder dabei haben. Alleine Hilfsmittel wie Spritzen dabeizuhaben, ist Grund genug verhaftet zu werden. Vorher war es möglich, auf der Straße ungestört zu konsumieren, während die Polizei vorbeilief.
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