Schlagwort-Archive: War on Drugs

Mexiko als der neue Großproduzent von Schlafmohn

 Die südmexikanische Region Guerrero ist das größte Schlafmohngebiet des Landes | Bild (Ausschnitt): © Lara Danielle [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Mexiko gehört weltweit zu den führenden Produzenten und Exporteuren von Drogen. Seit Jahrzehnten ist das Land für seine Cannabisherstellung bekannt. Aufgrund der strategischen Lage gilt es auch als wichtiger Transitstaat für den Kokainschmuggel aus Südamerika. Nun steht der Staat nach Afghanistan und Myanmar an dritter Stelle der Weltrangordnung für den Schlafmohnanbau. Die Kultivierung der illegalen Pflanze, die Grundsubstanz für Opium und Heroin, steigt in Mexiko rapide an. In den letzten Jahren hat sich der Export der halluzinogenen Droge verdreifacht.
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US-Waffenindustrie verdient mit den Drogenkriegen in Lateinamerika Milliarden

  Bild (Ausschnitt): © Diego Fernández [public domain]  - Wikimedia Commons

Das Kokain und die eng damit verbundenen Kartelle und Kriege sind in Lateinamerika Alltag und fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Keine andere Region auf der Welt leidet so sehr unter der Drogengewalt wie die Anbaustaaten Südamerikas und die Transitstaaten Mittelamerikas. Angaben des UNDOC zufolge befinden sich 41 der 50 gefährlichsten Städte der Welt in Lateinamerika. ... weiterlesen >>

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Indonesien: Regierung reagiert mit Drogenkrieg nach philippinischem Vorbild auf Drogenproblem

Joko Widodo Die indonesische Regierung unter Präsident Joko Widodo setzt auf einen war on drugs nach philippinischem Vorbild. | Bild (Ausschnitt): ©  hendrikMINTARNO [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Indonesische Sicherheitskräfte haben vor kurzem auf einem Schiff in der Nähe der Insel Batam 1,6 Tonnen Crystal Meth beschlagnahmt – ein Rekordwert. Budi Waseso, der Leiter der Anti-Drogenbehörde (Badan Narkotika Nasional – BNN) gab an, dass die Drogen von Myanmar aus auf die Reise geschickt worden seien. In diesem Monat ist das bereits der zweite Schlag, der indonesischen Behörden im Kampf gegen die organisierte Drogenkriminalität gelungen ist. Nur wenige Tage zuvor hatten sie ebenfalls auf Batum ähnliche Mengen Crystal Meth sicherstellen können.
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Drogenkrieg verschärft Menschenrechtslage auf Philippinen

 Staatspräsident Rodrigo Duterte bei einem öffentlichen Auftritt | Bild (Ausschnitt): © Prachatai [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Seit eineinhalb Jahren führen die Philippinen unter Anweisungen des Präsidenten Rodrigo Duterte einen gnadenlosen Krieg gegen Drogenkriminelle. Schon bei seinem Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen im Juni 2016 warb der Rechtspopulist mit der politischen Umgestaltung des Landes sowie der Kampfansage gegen Korruption und Rauschmittel. Seit seinem Amtsantritt geht der Präsident mit harten Mitteln gegen Gesetzesverstoße vor, die im ganzen Inselstaat zu einer Welle von rechtswidrigen Tötungen führten.
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Myanmar: illegaler Schlafmohnanbau als einziger Überlebensweg

 Der illegale Schlafmohnanbau sichert den Lebensunterhalt der Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): © Nakarinz - Dreamstime.com In Myanmar sind viele Bauern abhängig vom Schlafmohnanbau. Vor allem der Bürgerkrieg, der in Teilen des Landes herrscht, begünstigt die Kultivierung der gesetzeswidrigen Pflanze. Der Fokus der noch relativ neuen Regierung liegt primär in der Armutsbekämpfung sowie der wirtschaftlichen Entwicklung.
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Präsidentschaftswahl in Mexiko: Kann ein neues Staatsoberhaupt das Land aus der Gewaltspirale ziehen?

Enrique Peña Nieto Peña Nieto ist seit 2012 Präsident von Mexiko. Er führte den brutalen Drogenkrieg seines Vorgängers weiter. | Bild (Ausschnitt): © World Economic Forum [CC BY-NC-SA 2.0]  - Flickr In Mexiko wird am 1. Juli 2018 ein neuer Präsident gewählt. In den letzten Jahren versank das lateinamerikanische Land in einem Strudel aus Angst und Gewalt. Kann ein neues Staatsoberhaupt Hoffnung für die mexikanische Bevölkerung bringen? Wie äußern sich die Präsidentschaftskandidaten bezüglich der Bekämpfung der Drogenkriminalität?
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Wirtschaftliche Öffnung Kubas könnte Drogenpolitik vor bislang unbekannte Herausforderungen stellen

US-Drogenpatrouille in der Karibik  Bild (Ausschnitt): © U.S. Navy photo by Lt. Ed Early [Public Domain]  - Wikimedia Commons Kuba liegt im Zentrum einer Region, die einige der größten Drogenproduzenten und –abnehmer der Welt beheimatet, in der Folge von anhaltenden Gewaltwellen heimgesucht wird und als eine der gefährlichsten der Erde gilt. Dennoch weist Kuba die niedrigste Mordrate der gesamten westlichen Hemisphäre auf. Von der Gewalt, wie sie andere lateinamerikanische und karibische Länder kennen, blieb der Inselstaat bislang verschont. Das dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass der Drogenhandel, der das bestimmende Problem der Region ist, in Kuba zu vernachlässigen ist. Das Land ist so gut wie nicht in den internationalen Drogenmarkt eingebunden. Mit der Revolution und der Machtübernahme durch Fidel Castro 1959 verschwanden Kokain bzw. Heroin in Kuba praktisch über Nacht. Für die Bewohner der Insel wurde es so gut wie unmöglich, an Drogen zu gelangen. Kubanische Offizielle haben in der Vergangenheit mehrfach betont, sie würden Kuba drogenfrei halten und das scheint auch den Tatsachen zu entsprechen.
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Neues Gesetz zur inneren Sicherheit in Mexiko: Menschenrechtsaktivisten warnen vor militärischer Willkür

mexikanische Armee  Bild (Ausschnitt): © (c) Jmrobledo - Dreamstime Vor fast  zwölf Jahren rief der damalige Präsident Felipe Calderón in Mexiko zum sogenannten „War on drugs“ auf. Seitdem werden Drogenkartelle vom mexikanischen Staat massiv bekämpft. Nicht selten wird die Polizei dabei vom Militär unterstützt. Mitte Dezember wurde ein neues Gesetz zur inneren Sicherheit verabschiedet, welches den Einsatz von Militär im Landesinneren gesetzlich legitimiert. Zahlreiche nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen kritisieren diesen Schritt. Sie befürchten willkürliche Einsätze von Soldaten, nicht nur im Kampf gegen das organisierte Verbrechen.
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Drogenkontrolle und Menschenrechte: Wir brauchen Lösungen, welche die Ärmsten der Gesellschaft nicht zurücklassen

Dark days and darker nights. Anti-Drogen-Kampagnen wirken vielschichtig und beinträchtigen die Rechte vieler Menschen und ganzer Gemeinden.  | Bild (Ausschnitt): ©  Neil Moralee [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Handel mit illegalen Drogen bringt den Verkäufern jährlich mehrere hundert Milliarden US-Dollar ein – laut den Angaben der Drug Enforcement Administration (DEA) erzielt nur das weltweite Erdölgeschäft einen ähnlich hohen Umsatz. Nachdem die meisten Rauschgiftpflanzen in den Regionen Lateinamerikas und Asiens angebaut werden, gehen die Regierungen dort besonders harsch gegen Drogenkriminalität vor. In Mexiko wird seit Jahren ein Krieg gegen die im Drogenhandel tätigen kriminellen Gruppen geführt, auf den Philippinen geht Präsident Duterte brutal gegen Drogenbesitz und -handel vor und auch in Kolumbien sieht es nicht besser aus.
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In Mexiko müssen wegen Menschenrechtsverletzungen angeklagte Soldaten nicht mit einer Verurteilung rechnen

Soldaten Mexiko Bei 505 Prozessen gegen wegen Menschenrechtsverletzungen angeklagter Soldaten gab es in Mexiko zwischen 2012 und 2016 nur 16 Verurteilungen. | Bild (Ausschnitt): ©  Kinolamp [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Trotz Reformen im Justizsektor gelingt es dem mexikanischen Staat auch weiterhin nicht, adäquat gegen Soldaten und andere Militärangehörige vorzugehen, denen Menschenrechtsverletzungen und andere Verbrechen vorgeworfen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine bereits Anfang November veröffentlichte Studie des Washington Office on Latin America (WOLA). Einmal mehr wird dadurch auf die negativen Folgen verwiesen, die die Militarisierung des Kampfes gegen Drogen und die organisierte Kriminalität mit sich bringt.
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