Schlagwort-Archive: Westafrika

Argentinien: Geplanter Einsatz des Militärs in Grenzregionen zur Bekämpfung des Drogenhandels löst Debatte aus

Argentinien  Bild (Ausschnitt): ©  Beatrice Murch [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Pläne der argentinischen Regierung, an Grenzübergängen Soldaten einzusetzen, um gegen Drogenschmuggler vorzugehen, haben im südamerikanischen Land eine Debatte über die Rolle des Militärs im Kampf gegen den Drogenhandel ausgelöst. Clarín berichtete unter Berufung auf Quellen aus dem Verteidigungsministerium, dass die Behörden Radarsysteme der Luftwaffe nutzen wollten, um den argentinischen Luftraum besser kontrollieren zu können. Laut Infobae sollen die Streitkräfte zudem in den nördlichen Grenzregionen verstärkt Präsenz zeigen.
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Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels misslingen in Lateinamerika

 Trotz zahlreicher Eradikationsmaßnahmen hat Kolumbien noch keinen Erfolg gegen die Kokainproduktion erreicht | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach dem jährlichen Bericht über den internationalen Drogenhandel des US State Department wird Lateinamerika auch in Zukunft seinen Kampf gegen organisierte Kriminalität und den Drogenhandel nicht gewinnen können. Korruption und der transnationale Schmuggel sind immer noch in vielen mittel- und südamerikanischen Staaten vorzufinden: Mehr als die Hälfte der 20 lateinamerikanischen Ländern gehören entweder zu den weltweit größten Produzenten von Kokain beziehungsweise Marihuana, oder sind als Transitstaat vom Drogenhandel betroffen.
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Guinea-Bissau: Transitstaat für den internationalen Drogenhandel

 Symbolbild: Beschlagnahmtes Kokain, das schon für den weiteren Transport fertig gemacht wurde.  | Bild (Ausschnitt): © Public Domain work of a US Federal Agency [Public Domain]  - Wikimedia Commons Das knapp 40.000 Quadratkilometer große Guinea-Bissau ist eines der kleinsten Länder des afrikanischen Kontinents. Doch international gilt es als einer der größten Drogenumschlagplätze der Welt. Nachdem Europa als Absatzmarkt für die lateinamerikanischen Kartelle immer bedeutsamer wurde, wuchs die Wichtigkeit Guinea-Bissaus als Transitstaat stetig an. Der westafrikanische Küstenstaat bietet aufgrund seiner politischen Vergangenheit die perfekten Voraussetzungen.
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Mali: Drogengeschäfte hemmen den Friedensprozess

 UN-Soldaten in der Region Anefis, in der der malische Drogenschmuggel floriert | Bild (Ausschnitt): © United Nation Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Im westafrikanischen Mali befindet sich die zurzeit gefährlichste Mission der Vereinten Nationen. Die UN-Truppe der „Mission für die Stabilisierung Malis“ (MINUSMA) ist die Reaktion auf die gewaltvollen Ausschreitungen militanter Gruppen vor fünf Jahren. Friedensgespräche gehen nur schleppend voran. Das liegt vor allem an den Folgen, die Politiker und paramilitärische Gruppen mit ihren illegalen Drogengeschäften verursachen. Dabei wird die Sicherheitslage in Mali trotz der Anwesenheit der UN-Blauhelmsoldaten immer mehr bedroht. Seit der vor drei Jahren beschlossenen Waffenruhe wächst die Unsicherheit über deren Umsetzung immer weiter an.
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Afrika: Vom Umschlagplatz zum Absatzmarkt?

 In Albanien wurden vor einigen Tagen 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt | Bild (Ausschnitt): ©  Marco Verch [CC BY 2.0]  - flickr

541 Kilogramm Kokain beschlagnahmte Marokkos Bundespolizei Mitte Februar im Hafen von Casablanca. Der Drogenfund in Marokko zeigt erneut, wie wichtig der afrikanische Kontinent als Umschlagplatz für den internationalen Drogenschmuggel geworden ist. Ob das aus Südamerika stammende Kokain für den europäischen Markt bestimmt war, ist noch unklar.

Unabhängig davon ist Afrika aufgrund seiner geographischen Lage, direkt ... weiterlesen >>

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ISIS baut radikalen Drogenmarkt in Westafrika auf – Sind die Drogen jetzt Afrikas neuer Feind?

Tramadol-Missbrauch Tramadol wird auf dem westafrikanischem Kontinent langsam zu einem sehr starken Abhängigkeitsproblem.  | Bild (Ausschnitt): © frankieleon [CC BY 2.0]  - Flickr Auf dem westafrikanischen Kontinent gibt es ein stark wachsendes Problem, dass kürzlich internationale Aufmerksamkeit weckte. Das UNODC in dieser Woche eine ernstzunehmende Warnung an die internationale Gemeinschaft entsandt. Diese Warnung richtet sich an das Drogenproblem mit dem synthetischen Opioid „Tramadol“, der sich vor allem in der Sahelzone Westafrikas seit 2013 sehr schnell ausgebreitet hat. Laut dem letzten Weltdrogenreport des UNODCs stiegen die Beschlagnahmungen dieser Droge in der Region von 300 Kilogramm auf mehr als drei Tonnen pro Jahr. Diese Erhöhung ist deshalb so gravierend, weil das Problem mit den Drogen dem afrikanischen Kontinent schon seit langer Zeit ein Dorn im Auge ist: Der Drogenkonsum ist dort doppelt so hoch wie weltweit. Über 15 Prozent der afrikanischen Bevölkerung haben in der gegenwärtigen Zeit ein Drogenproblem.
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Malis Funktion als Transitstaat fördert den Terrorismus

Ansar Dine Rebellen Viele terroristische Gruppen finanzieren sich unteranderem mit dem Drogenhandel. | Bild (Ausschnitt): © Anne Look [Gemeinfrei]  - Wikimedia Commons Mali ist ein westafrikanisches Land, das mit verschiedenen Problemen, die sich gegenseitig verstärken, zu kämpfen hat. Der schwache Staat und die durchlässigen Grenzen in der Wüste im Norden des Landes bieten die Möglichkeit, dass sich der Drogenhandel ausbreitet. Der Drogenhandel fördert die Korruption, was den Staat wiederum weiter schwächt. Das Kokain stammt aus Südamerika, die westafrikanischen Staaten dienen als Transitstaaten für den europäischen Markt.
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Der ostafrikanische Heroinhandel überschwemmt Europa und Nordamerika

Heroin  Bild (Ausschnitt): © Matthew [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flicker Seit 2010 hat ein Wachstum des Heroinhandels in und um Ostafrika die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft geweckt. Diese warnt, dass die Auswirkungen des Heroinhandels im großen Stil für die Region verheerend sein könnten . Es besteht die große Gefahr, dass die Drogenhändler ihren Einfluss in Ostafrika verstärken und das politische Leben, das Sicherheitsumfeld und das Leben der Bürger bedrohen. Längst wird die jetzige Lage Ostafrikas mit der Situation in Lateinamerika verglichen, wo die Narco-Kriminalität in weiten Teilen Fuß gefasst hat .
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In Afrika nichts Neues – der unkontrollierte Drogenhandel

Berge in Äthiopien  Bild (Ausschnitt): ©  mariusz kluzniak [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr „…with very poor reporting from Africa…“ Vom 13.01.17 – 14-01.17 fand der 27ste France-African Summit in Bamako, der Hauptstadt des Gastgeberlandes Mali, statt. Auf dem Treffen unter dem Titel „Partnership, Peace and Emergence“, bei dem Frankreichs Präsident Hollande mit über 30 afrikanischen Staatschefs zusammenkam, wurde neben verschiedenen sicherheitspolitischen Themen auch die Bekämpfung des Drogenhandels thematisiert.
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Mali, Kap Verde und der Senegal etablieren sich als Kokainumschlagplätze

  Bild (Ausschnitt): © (c) Lucasdm | Dreamstime.com - Highway Nr. 10: Nach UN-Schätzungen werden jährlich über 50 Tonnen Kokain im Wert von zwei Milliarden Euro von Südamerika über Afrika nach Europa geschmuggelt. Der Handelsweg über den Ozean wird Highway Nr. 10 genannt, da er am zehnten nördlichen Breitengrad liegt und die direkte Verbindung zwischen Südamerika und Afrika darstellt.
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