Schlagwort-Archive: Wirtschaft

Chile entwickelt sich vom Transitstaat zum Produktionsland für Kokain

Kokainkonsum Chile ist eines der Länder Lateinamerikas mit dem höchsten Kokainkonsum | Bild (Ausschnitt): © Cheeese - Dreamstime Dem Anschein nach wächst Chiles Rolle im Drogenhandel an. Bislang diente es hauptsächlich nur als Transitstaat und Umschlagsplatz für Kokain. Das Kokain wird aus Peru und Bolivien importiert, um es weiter nach Afrika und Europa zu exportieren. Vor allem die geografische Lage Chiles, die ausgedehnten Grenzen und die breite Küstenlinie macht es zu einem attraktiven Ort für den Transport und Export von Drogen.
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Bolivien weitet Koka-Anbau aus – streicht die EU jetzt Entwicklungsgelder?

 coca plantation | Bild (Ausschnitt): © n.v. - https://www.flickr.com/photos/ciat/4387016012/in/photolist-4UzbaC-eap3A8-fTRnX3-eFPTR9-dJL438-7FEABb-7FEB27-7FEARo-g2CFEX-g2CaHW-dJL3ZR-z44bU-g2CdbR-g2CEkH-g2CDMt-g2Ca2K-ktt79D Im März 2017 unterschrieb der bolivianische Präsident Evo Morales ein neues, umstrittenes Gesetz zum Anbau von Koka. Die bolivianische Regierung einigte sich mit den Verbänden der Kokabauern darauf, die Flächen für den Anbau von 12.000 auf 22.000 Hektar zu vergrößern. Er begründete die Ausweitung damit, dass die Pflanze als Nahrungsmittel und Medizin angebaut werde und zusätzlich einen kulturellen und spirituellen Wert für sein Land habe. Durch das Kauen der Blätter werden Alkaloide freigesetzt, welche der Höhenkrankheit vorbeugen sowie Hunger, Schmerzen und Müdigkeit betäuben.
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Bolivien: Mehr Flächen zum Koka-Anbau – Ein Fluch oder ein Segen?

Koka-Plantage Anbau von Koka-Pflanzen in Bolivien | Bild (Ausschnitt): © CIAT [CC BY-SA 2.0]  - Wikimedia Commons Bolivien ist der drittgrößte Koka-Produzent weltweit nach Kolumbien und Peru. Seit 2010 sind der Anbau und die Produktion der Kokapflanze um 35 Prozent national gesunken. Durch eine neue Gesetzgebung möchte die bolivianische Regierung dem entgegenwirken. Der bolivianische Präsident Evo Morales unterzeichnete im März ein umstrittenes Gesetz zum Anbau von Koka. Die Regierung einigte sich mit den Verbänden der Kokabauern auf eine Ausweitung der Flächen für die Koka-Kultivierung. Die legale Anbaufläche wird um fast das Doppelte vergrößert, von 12.000 auf 22.000 Hektar. Der Senat und das Abgeordnetenhaus müssen dieser Gesetzgebung noch zustimmen – dies gilt als wahrscheinlich.
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Marihuana als aktueller Exportschlager: Neue Drogendynamik gefährdet Chile

Marihuana-Konsum in Chile  Bild (Ausschnitt): ©  misterio_henry [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Nach dem Fund von mehr als 400 Kilogramm hoch-qualitativen Marihuanas in Santiago de Chile, welches Berichten zu Folge aus Kolumbien stammt, wird vermutet, dass sich eine maßgebliche Veränderung in der Struktur des Drogenhandels in Südamerika abzeichnen könnte. So scheinen insbesondere die produzierenden Staaten Kolumbien, Paraguay und Peru ein verstärktes Interesse an dem Export von Marihuana, einer Droge, welche bisher überwiegend zum Konsum im eigenen Land produziert wurde, zu entwickeln. Mit einem Verkaufswert von etwa neun Millionen US-Dollar handelt es sich im vorliegenden um den größten, jemals entdeckten Fall von Marihuana-Schmuggel in Chile.
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Indonesien will Drogenkrieg à la Duterte

  Bild (Ausschnitt): © Eduardo M. C. [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Indonesien ist schon lange ein wichtiger Transitstaat für den Drogenschmuggel. Als Inselstaat sind seine Grenzen äußerst schwer kontrollierbar. Indonesien entwickelt sich nun auch zu einem zentralen Umschlagplatz für Drogen in Südostasien. Das Land hat bereits eines der strengsten Drogengesetze weltweit und richtet Drogenschmuggler hin. Die Regierung will jedoch eine noch strengere Drogenpolitik, nach dem Vorbild des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte, durchsetzen.
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Venezuela: Drogenproblematik als Waffe im Kampf zweier Ideologien

Tareck El Aissami  Bild (Ausschnitt): © TareckPSUV [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Am Montag sanktionierte die US-Regierung unter Präsident Trump Venezuelas Vizepräsident, Tareck El Aissami. Er wird beschuldigt, in den Drogenhandel eingebunden zu sein und den Schmuggel über den Luft- und Seeweg ermöglicht zu haben.
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Chile: Drogenkonsum unter Jugendlichen steigt, Regierung setzt auf effektive Behandlung statt Bestrafung

 Symbolbild | Bild (Ausschnitt): ©  Jordi Bernabeu Farrús [CC BY 2.0]  - Flickr Der Drogenmissbrauch unter Jugendlichen und Kindern stellt in Chile eine immer größere Herausforderung dar und kann einen negativen Effekt auf das gesamte Land haben. Eigentlich ist Chile in Lateinamerika ein Vorbild für Entwicklung, es hat eine starke Wirtschaft und betreibt eine fortschrittliche Sozialpolitik. Trotzdem und vielleicht dadurch bedingt, hat das Land mit den Konsequenzen der gesteigerten Kaufkraft, wie dem Konsum illegaler Substanzen, zu kämpfen. Die Zahlen der konsumierenden Jugendlichen, vor allem derer auf weiterführenden Schulen, zeigen eine deutliche Zunahme des Missbrauchs von Inhalationsmittel und Kokain.
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Krieg gegen Drogen oder Krieg gegen die Armen? – Philippinischer Präsident Duterte missbraucht Drogenkrieg zur Säuberung der Gesellschaft

  Bild (Ausschnitt): © Adam Cohn [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Drogenpolitik des philippinischen Präsidenten ist rigoros. Bereits am Tag seines Amtsantritts im Juni 2016 rief er zur Ermordung von Drogensüchtigen, Drogenhändlern und Kriminellen auf. Nur drei Monate danach empörte er die Öffentlichkeit erneut durch den Vergleich seines Kampfes gegen Drogen mit der Judenvernichtung im Dritten Reich.
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Südafrika: Billigdroge hat die Townships in Griff

Township (Durban, South Africa)  Bild (Ausschnitt): © Shubert Ciencia [CC BY-NC 2.0]  - Flickr In Südafrika ist vor allem unter der armen Bevölkerung eine äußerst minderwertige und gefährliche Droge populär. Sie wird Whoonga oder Nyaope genannt und besteht aus billigem Heroin, dem wahrscheinlich Rattengift, Waschmittelpulver oder HIV-Medikamente beigemischt werden. Geraucht wird es anschließend als Joint, mit Tabak oder Marihuana vermischt und ist für rund zwei Dollar recht einfach im Straßenverkauf, als Pulver in Päckchen zu beschaffen. Die Sucht nach dieser Billigdroge ist verheerend.
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Kolumbien: 6,9 Millionen Vertriebene, auch wegen Kokaanbau

 FARC-Rebellen im kolumbianischen Dschungel. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies - Wikimedia Commons Das Land mit den meisten Binnenflüchtlingen weltweit ist mit 6,9 Millionen Kolumbien. Syrien hingegen liegt mit 6,6 Millionen erst auf Platz zwei. Im September 2016 fand in Kolumbien ein Volksentscheid über den verhandelten Friedensvertrag zwischen der Guerilla-Organisation FARC und der Regierung statt. Überraschenderweise wurde dagegen gestimmt, allerdings lag die Wahlbeteiligung bei gerade einmal 37 Prozent
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